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Stadtgeflüster: Jutta Ebeling engagiert sich gern beim Wizo-Basar

Jutta Ebeling an ihrem Lieblingsstand. Foto: Michael Faust Jutta Ebeling an ihrem Lieblingsstand.
Frankfurt. 

Sich zwischen den vollbeladenen Basar-Ständen und den großen Menschenmassen einen Weg zu bahnen, war am Eröffnungsabend des Wizo-Basars am Samstag gar nicht so leicht. Doch nach gut 20 Jahren Engagement als Schirmherrin des Basars ist die ehemalige Bürgermeisterin Jutta Ebeling das Gedränge gewohnt. Sie weiß, wie sie die Menschen trotzdem animieren kann, sich Zeit zu nehmen und einige Lose für die Tombola zu kaufen.

„Die Aufgaben, die sich die Wizo-Frauen auf die Fahne geschrieben haben, finde ich sehr unterstützenswert. Sie tragen dazu bei, dass die humanen Werte gelebt werden“, sagt sie inmitten der Stände. Mit dem Besucheraufkommen ist sie sichtlich zufrieden, auch wenn es schon Eröffnungsabende mit mehr Besuchern gegeben habe. „Ich kann mit vorstellen, dass einige jüdische Mitbürger nach den Ereignissen vom Freitag ihre Pläne geändert haben und nicht gekommen sind“, so Ebeling mit Blick auf die Attentate in Paris.

Daran, ihre Mitarbeit aufzugeben, nun, da sie seit drei Jahren im Ruhestand ist, hat die 69-Jährige nie gedacht. „Ich sorge schon mit solchen Aktivitäten dafür, dass mir nicht langweilig wird“, sagte Ebeling, als sie uns ihren Lieblingsstand zeigt, an dem Bücher, vorrangig zum Thema Israel, präsentiert werden. An einem Nachbarstand werden den Besuchern Kosmetikprodukte angeboten, an einem anderen israelischer Wein. Neben ihrem Engagement für den Wizo-Basar arbeitet Ebeling noch beim Förderverein Fritz Bauer mit, ist im Vorstand des Dialogmuseums sowie der Fliegenden Volksbühne.

Den Drang, zurück in die Politik zu gehen, verspürt Ebeling nur selten: „Es ist mir jetzt zweimal passiert, dass ich von mir aus bei meinen Nachfolgern angerufen habe, um angebrachte Kritik zu äußern – zu welchen Themen verrate ich nicht“, sagt sie mit einem Schmunzeln. „Wenn ich um Rat gefragt werde, helfe ich aber gern.“

Beim Wizo-Basar, der noch bis zum heutigen Nachmittag um 14 Uhr im Ignaz-Bubitz-Gemeindezentrum (Savignystraße 66) geöffnet ist, sind außerdem Ex-Oberbürgermeisterin Petra Roth und OB Peter Feldmann Schirmherren. Die Erlöse gehen an das Theodor-Heuss-Familientherapiezentrum in Herzliya (Israel).

(ska)
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