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Kai Mann kennt keine Grenzen

Kai Mann vor dem Leuchtschild der legendären Discothek „Dorian Gray“. Die hatte sein Lehrmeister Gerd Schüler gegründet. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Kai Mann vor dem Leuchtschild der legendären Discothek „Dorian Gray“. Die hatte sein Lehrmeister Gerd Schüler gegründet.

Wenn Kai Mann sein Handy rausholt und die Bilder von Prominenten zeigt, mit denen er bereits zusammengearbeitet hat, kann das schon ein gutes halbes Stündchen dauern. Und das nicht, weil er lange bei jedem einzelnen verweilt und ausführlich Anekdoten erzählt oder genüsslich in Erinnerungen schwelgt. Mit Joey Kelly , Mitglied der Kelly-Family, die gerade ihren zweiten Frühling erlebt, ist er gut befreundet. „Er ist nicht nur musikalisch erfolgreich, sondern auch sportlich sehr aktiv“, sagt Kai Mann über seinen Freund Joey.

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Dass er soviel mit den Schönen und Reichen dieser Welt zu tun hat, ist aber auch kein Wunder. Schließlich ist der 48-Jährige Vater zweier Kinder schon lange im Geschäft. In diesem Jahr sind es genau zwei Jahrzehnte, die er seine Firma „No Limit“ hier in der Mainmetropole betreibt. Dabei ist er gar kein Frankfurter und war vor 20 Jahren nicht mal in Deutschland, als alles anfing. Eigentlich wollte er auch etwas ganz anderes werden. Denn der gebürtige Freiburger ging nach dem Gymnasium in die Schweiz, um dort eine internationale Tennistrainer-Ausbildung zu absolvieren. „Mein Ziel war, Profis zu trainieren“, so Mann. Doch es kam anders und der junge Mann schmiss den Tennisschläger hin und nahm eine Ausbildung an der Steigenberger Hotelfachschule auf.

Es folgten die Top-Hotels Vier Jahreszeiten Kempinski in München, dann Vier Jahreszeiten Hamburg und von dort zog es ihn über den großen Teich nach Miami. Und in dieser vor Leben überbordenden amerikanischen Metropole lernte er einen Frankfurter kennen, der sein Leben komplett auf den Kopf stellen sollte: Gerd Schüler , der dort mit seiner Frau Tamara Urlaub machte.

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Schüler, das ist der Vater der legendären und unvergessenen Flughafendiscothek Dorian Gray und vieler Discotheken mehr – damals leitete er 40 Gastronomiebetriebe. „Wir haben uns sofort verstanden, sind jeden Tag zusammen Wasserski fahren gegangen“, erinnert sich Kai Mann. Aus dieser Urlaubsbekanntschaft entwickelte sich zunächst eine Sympathie, später eine Freundschaft und noch etwas später eine Geschäftsbeziehung.

„Irgendwann sagte er, ich solle mal nach Deutschland kommen und mir seine Betriebe anschauen.“ Das war ein Wort, denn Schüler war damals Deutschlands Gastro-König. Mann packte die Gelegenheit, nahm unbezahlten Urlaub und tourte durch ganz Deutschland, um sich die Lokale anzuschauen. Nach wenigen Tagen schon hielt er einen Vertrag in der Hand und wurde Assistent der Geschäftsführung, blieb vier Jahre und gründete dann seine Agentur „No Limit“. „Ohne Grenzen“, das passt zu Mann wie die vielzitierte Faust aufs Auge. 2009 musste No Limit, der Bankenkrise geschuldet, den Gürtel etwas enger schnallen.

Es galt, sich neu zu erfinden. Zwar machte Mann weiter Veranstaltungen für Unternehmen (Weihnachtsfeiern, Sommerfeste, Seminare…), aber er orientierte sich um: parallel zu den Firmenveranstaltungen kamen nun eigene Konzepte hinzu – etwa die Vip-Areas für sieben Klitschko-Kämpfe, Fußball-Abschiedsspiele, um nur einige zu nennen. Und es sind etliche Großereignisse dabei, die weit über die Grenzen der Mainmetropole hinaus bekannt sind.

Das Frankfurter Oktoberfest zum Beispiel mit der Festwirtfamilie Hausmann stampfte er mit viel Motivation aus dem Boden. Oder auch der Tag des Fußballs, der im Juni wieder in der Commerzbank-Arena über die Bühne geht.

Neben Events ist er auch an verschiedenen Unternehmen beteiligt wie dem Fahrservice „Letmedrive“ oder der Kaugummimarke „Das Kaugummi“. Für Displaymax betreibt er die Rhein Main Niederlassung. Sportlich ist er in Frankfurt gut vertreten. Bei den Eishockey-Löwen ist er Investor, und eine enge Partner- bzw. Freundschaft besteht zu den Basketball-Skyliners, den United Volleys und auch der Eintracht. Und in seinem Alter heißt es noch: No Limit.

(es)

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