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Stadtgeflüster: Kelly Family geht auf Tournee

Die Kelly Family mit Angelo, Joey, Jimmy, Kathy, Patricia und John Kelly (von links), hier bei der ARD-Show „Schlagercountdown“, geht wieder auf Tournee. Foto: Andreas Lander (dpa-Zentralbild) Die Kelly Family mit Angelo, Joey, Jimmy, Kathy, Patricia und John Kelly (von links), hier bei der ARD-Show „Schlagercountdown“, geht wieder auf Tournee.

Es ist der erste Advent und Joey Kelly verteilt Geschenke. Eine Gruppe Asiaten betritt die Baustelle in Oberrad, wo Wohnungen entstehen sollen. Kelly drückt jedem eine Weihnachts-CD der „Kelly Family“ aus dem Jahr 1994 in die Hand. Die Besucher schauen etwas verdutzt. „Kennen Sie die ,Kelly Family’?“, fragt Joey Kelly.

Nein, das tun sie offensichtlich nicht. Freundlich nehmen die Gäste aus Fernost aber die Geschenke entgegen, sagen jedoch, dass sie sich eigentlich für die Wohnungen, die an der Offenbacher Landstraße gebaut werden, interessieren. Kelly ist Werbepartner des Investors.

Joey Kelly war gestern in Frankfurt. Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Joey Kelly war gestern in Frankfurt.

Joey Kelly nimmt es mit Humor: „Eine Weihnachts-CD von der ’Kelly-Family’, die keiner mehr will“, scherzt der Extremsportler und Musiker selbstironisch, schließlich ist er selbst Mitglied dieser Erfolgsgruppe gewesen. Und mehr noch: „Im Januar gehen wir auf Tournee.“ Am 9. Februar treten sie in Frankfurt in der Festhalle auf.

Auf die Rundreise durch die Republik mit seiner Familie freut sich der Mann, der im Oktober beim Frankfurt-Marathon mitgelaufen ist, schon jetzt. „Wir haben drei ’Pilotkonzerte’ gegeben und es hat alles gut gepasst“, berichtet er. Ob es bei „Friede-Freude-Eierkuchen“ bleibt, kann er allerdings noch nicht sagen. „Jetzt ist noch alles gut“, sinniert er. „Aber wir befinden uns auch noch nicht im Tournee-Koller“, meint Joey Kelly, der von sich selbst sagt: „Ich bin kein Kelly-Family-Fan.“

Er geht noch härter mit sich und seiner Musik ins Gericht: Er würde keine Solo-Alben aufnehmen, „weil ich meine Solo-Sachen selbst auch nicht kaufen würde“. Muss er auch nicht, denn schließlich hat er den Sport für sich gefunden. Den Extremsport. So nahm er – unter anderem – an Triathlonveranstaltungen wie dem Ironman Hawaii, am Hindernisrennen Tough-Guy-Race und Extremsportveranstaltungen wie dem Ultramarathon teil. Und er tat noch viel mehr.

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Nachzulesen und nachzusehen sind viele seiner Aktionen in dem Bildband „Yukon“, den er mit dem Sänger der Band „Rammstein“, Till Lindemann , veröffentlichte und den er bei der Frankfurter Buchmesse mit Lindemann präsentierte.

Allerdings sind darin nicht seine sportlichen Aktivitäten zu finden. „Eventuell kommt in zwei oder drei Jahren auch ein Buch über Wettkämpfe, die ich in den vergangenen 20 Jahren bestritten habe – vielleicht aber auch nicht“, so Joey Kelly, der gestern in Oberrad zu Gast war, wo er den Richtspruch beim Bauprojekt „Amadeus twentyfive“ sprach.

„Ich bin Werbepartner aller Projekte der Firma“, so der 44-Jährige. „Ich habe die Geschäftsführer durch Stefan Raab kennengelernt“, erinnert sich Joey Kelly. Bei der „Stock-Car-Challenge“, die elfmal über die Bühne ging und die Joey Kelly achtmal für sich entschied. „Das erste Mal trafen wir uns vor ungefähr zehn Jahren, denn sie hatten die Autos zur Verfügung gestellt“, so Joey Kelly zu seinem ersten Treffen mit den „Amadeus“-Chefs Dirg Parhofer und Volker Deifel . „Es ist mein erster Richtspruch“, sagt Joey Kelly, „aber ich habe schon andere Häuser gebaut“, so Joey Kelly.

An Frankfurt hat die komplette Kelly Family gute Erinnerungen. „Wir haben früher immer am ersten Samstag im Monat auf der Zeil gespielt“, berichtet Joey Kelly. Es war der lange Samstag und die Menschen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet pilgerten zum Konsumieren in die Mainmetropole. Da füllte sich der Klingelbeutel der Familie, die lange als Straßenmusiker unterwegs war, schnell und gut. „Vor unserem kommerziellen Durchbruch haben wir hier richtig gutes Geld verdient.“

(es)

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