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Kim Wilde kommt zum „Loveball“

So kennen sie ihre Fans: Kim Wilde beim Konzert. Foto: Katrien Vercaigne So kennen sie ihre Fans: Kim Wilde beim Konzert.

Zum zweiten Mal steigt am 2. Oktober im Palmengarten Gesellschaftshaus der „Loveball“. Der Ball, bei dem sich alles um die Liebe dreht und der zugunsten der Aids-Hilfe Frankfurt über die Bühne geht. Eins der Highlights wird in diesem Jahr der Auftritt des Superstars Kim Wilde sein, der Frau, die in den 1980er Jahren mit Songs wie „Kids in America“ oder „You keep me hangin’ on“ Musikgeschichte schrieb.

Bund und schrill geht’s bei der Benefiz-Gala zu. Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (.)
Bund und schrill geht’s bei der Benefiz-Gala zu.

„Allerdings wird sie nicht als wilde, blonde Sirene auftreten“, kündigt Robert Mangold an. Der geschäftsführende Gesellschafter der Palmengarten-Gastronomie ist neben Christian Setzepfandt vom Vorstand der Frankfurter Aids-Hilfe einer der Macher des Großereignisses. „Kim Wilde wird mit einem selten gehörten akustischen Leckerbissen auftreten“, ergänzt Setzepfandt. Die 56-Jährige steht dann mit ihrem Bruder Ricky auf der Bühne. „Wir haben noch nicht definitiv festgelegt, welche Songs wir an diesem Abend spielen werden“, sagt Kim Wilde. Aber eins steht schon fest: „Mein Bruder und ich werden ein 30-minütiges Set spielen, das auch meine größten Hits in Deutschland beinhalten wird“, kündigt Kim Wilde an, die mit Aids-Benefizveranstaltungen in den vergangenen 30 Jahren einige Erfahrungen gesammelt hat. „Unter anderem habe ich mit meinem Vater Marty Wilde den Elton-John-Song ,Sorry Seems to be the Hardest Word’ 1987 in Wembley für ,Action for Aids’ gesungen, das von Elton John und George Michael organisiert wurde“, erinnert sich der Superstar.

Auch mit der Krankheit selbst kam sie in Berührung, kannte einige Menschen, die ihr zum Opfer fielen. „Ich kenne aber etliche Leute, die mit Aids leben und gut zurechtkommen, weil sich für Erkrankte viel geändert hat. Die Diagnose ist nicht wie damals mit einem Todesurteil gleichzusetzen“, berichtet Kim Wilde. Doch man dürfe sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. „Für die Menschheit ist es gut, dass die Medizin so weit entwickelt ist. Trotzdem darf das nicht zu Leichtsinnigkeit führen“, sagt die Sängerin. Es gehe auch darum, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, sich zu schützen. „Nicht nur wegen Aids, sondern auch wegen all der anderen Krankheiten, die über Sexualverkehr übertragen werden können.“ Auch deshalb freut sie sich auf ihren Frankfurter Auftritt und darauf, ihren Teil dazu beitragen zu können.

Zum Palmengarten hat sie eine intensive Beziehung. „Ich war schon zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten hier und habe es genossen, den Palmengarten zu erkunden.“ Kein Wunder, schließlich ist sie gelernte Landschaftsgärtnerin. Ob es sie da nicht in den Fingern juckt und sie lieber die Gartenhandschuhe überstreifen würde? „Ich fühle mich zwischen all diesen wunderschönen Pflanzen richtig zu Hause. Hier kommen meine zwei Leidenschaften zusammen: Musik und Gartenbau: die perfekte Partnerschaft.“

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