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Stadtgeflüster: Legenden-Treff unterm Vollmond

Zwei Weltstars und eine Trophäe: Sängerin Anastacia überreichte Reinhold Messner die Auszeichnung als „Legende des Sports“. Foto: Leonhard Hamerski Zwei Weltstars und eine Trophäe: Sängerin Anastacia überreichte Reinhold Messner die Auszeichnung als „Legende des Sports“.
Frankfurt. 

Der Vollmond über der Alten Oper taucht das altehrwürdige Gebäude und den Platz davor in ein ganz besonderes Licht. Außergewöhnlich ist auch das, was im Musentempel passiert. Dort tummeln sich mehr als 2 300 Gäste. Der SportpresseBall, der zum 36. Mal über die Bühne geht, lockt sie an. Zur Stunde der Geister lauschen die Frauen in ihren schönen, ausgefallenen und manchmal auch auffälligen Kleidern dem Konzert des Top-Acts des Abends, Anastacia.

Die Frau mit etlichen großen Hits auf ihrer Habenseite hatte zuvor an Extrem-Bergsteiger, Abenteurer, Buchautor und Politiker Reinhold Messner die Trophäe „Legende des Sports“ überreicht. Dieser Programmpunkt war einer der Highlights des Balls, der unter dem Motto „Hier tanzt Deutschland“ stand. Es ist aber auch die Nacht der Legenden. Denn während das ehemalige Tennis-Ass Boris Becker mit neunjähriger Verspätung seinen Preis als „Legende des Sports“ entgegennahm, trafen sich beim SportpresseBall zwei andere Legenden: Regisseur Dieter Wedel und Schauspieler Peter Weck , der vor allem wegen seiner Rolle als Werner Schumann in der Serie „Ich heirate eine Familie“ bekannt ist. „Dass ich bis heute auf die ZDF-Serie angesprochen werde, stört mich überhaupt nicht. Das war doch ein großer Erfolg“, sagte er.

Gerne möchten die beiden, die bereits zweimal zusammen gearbeitet haben, wieder gemeinsam etwas schaffen, vielleicht bei den Festspielen in Bad Hersfeld. „Dazu sage ich jetzt nichts, denn das würde Peter, der ein wunderbarer Schauspieler ist, noch viel teurer machen“, scherzt Wedel, der einiges mit Sport am Hut hat. „Ich war vor vielen, vielen Jahren mal Hessenmeister im Tennis“, so der Regisseur, der jetzt allerdings eher „gepflegtes Altherren-Tennis“ bevorzugt.

Nach dem Treffen der VIPs „Sofitel Frankfurt Opera“, zu dem General Manager Denis de Schrevel eingeladen hatte, der kurzen Fahrt zur Alten Oper, dem Roten Teppich, den Übergaben, Reden und Auftritten ging es in der Alten Oper munter unterm Vollmond bis in die frühen Morgenstunden weiter – selbst unterm Dach tobte der Bär, denn dort hatte das „H’ugo’s“ eine Club-Lounge auf die Beine gestellt.

Zwar stand der Ball unter einem schönen Mond, aber für Moderatoren-Legende Rolf Töpperwien unter keinem guten Stern. „Skandalös ist, dass das wichtigste Spiel des Jahres – Borussia Dortmund gegen Bayern München – zeitgleich mit dem SportpresseBall stattfindet, so dass einige Leute nicht wussten, wohin sie gehen sollten“, fand Töpperwien. „Dabei steht der Balltermin doch seit einem Jahr fest.“

Die gebürtige Offenbacherin Daniela Ziegler ist bei Vollmond „traurig oder besonders wach“. An diesem Abend war die Schauspielerin trotz des Großereignisses letzteres. Sie dachte an ihren Bruder, der vor kurzem verstorben ist. „Sein Lokal wird immer an ihn erinnern. Es heißt ,Beau d’eau‘ und immer wenn ich in Offenbach bin, gehe ich dort vorbei.“

Schauspieler und SportpresseBall-Dauergast Günther Maria Halmer dagegen ist bester Laune: „Bei Vollmond werde ich zum Vampir, süchtig nach Blut“, scherzte er. Der 74-Jährige kam gerade von einem Dreh für einen ARD-Film aus dem Iran zurück. „Bei Vollmond bin ich immer etwas schlaflos“, sagte Halmer, für den der Ball „schon eine Art Familientreff“ ist. Seit gut zehn Jahren war Schauspieler Ralf Bauer nicht mehr beim SportpresseBall. „Ich hatte vergessen, wie gut diese Veranstaltung ist“, so Bauer, der zurzeit mit „Bauer sucht Christkind“ auf Tournee ist.

Das findet auch die 26-fache Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik Magdalena Brzeska , die schon sehr oft zum SportpresseBall kam. Für ihre Tochter Noemi Peschel dagegen war es der erste Besuch. „Demnächst gibt es im Fernsehen wieder etwas Neues von mir“, sagte Magdalena Brzeska, die mit ihrer Tochter vergangenes Jahr bei „Deutschland tanzt“ in Aktion war. „Was es sein wird, darf ich aber noch nicht verraten“. fai/es

www.fnp.de

Hier finden Sie viele weitere Fotos vom SportpresseBall. Außerdem liegt dieser Zeitung die Ballzeitung bei.

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