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Legenden rocken Frankfurt

„Let Me Entertain You“ – seine Hymne nimmt Superstar Robbie Williams mit starker Stimme und viel Action ernst. Bilder > Foto: Laurent Gillieron (KEYSTONE) „Let Me Entertain You“ – seine Hymne nimmt Superstar Robbie Williams mit starker Stimme und viel Action ernst.
Frankfurt. 

Aller Anfang ist heiter, die Schwelle ist der Platz der Erwartung“, war Johann Wolfgang von Goethe überzeugt. Zwar hatte der Dichterfürst bei diesem Vers nicht den Frankfurter Konzert- und Comedy-Kalender für 2017 im Sinn, aber dessen Vielfalt und musikalische Ekstase hätten gewiss auch ihn begeistert.

In den nächsten Wochen und Monaten locken Musiklegenden, Ausnahmekünstler und Spaßmacher ihre Fans in Konzerthallen und in die Commerzbank-Arena.

Apropos Dichterfürst. Zur Nobelpreisverleihung kam Bob Dylan nicht, aber Frankfurt lässt sich der legendäre Rockmusiker nicht entgehen. In der Festhalle stellt der 75-Jährige am Dienstag, 25. April, unter Beweis, was ein US-Magazin über ihn schrieb: „Er hat das für die populäre Musik geleistet, was Einstein für die Physik leistete.“

Meilensteine lieferte auch der gebürtige Frankfurter Hans Zimmer ab, seine Kompositionen machten Filme wie „Fluch der Karibik“ oder „Rain Man“ erst rund. Am 9. Juni gastiert der Oscar-Preisträger mit großem Orchester, Chor und Band in der Commerzbank-Arena.

Raffiniert literarisch wird es mit dem New Yorker Bestsellerautor Paul Auster, wenn dieser am Mittwoch, 15. März, im Literaturhaus Frankfurt aus seinem neuen Roman liest. Ebenso in New York zu Hause ist Broadway-Star Ute Lemper , seit mehr als 20 Jahren fühlt sich die Deutsche an der Upper West Side wohl. In ihrem Koffer voller kecker Lieder, mit dem sie am 24. Mai in der Alten Oper absteigt, fehlt nicht die berühmte „Moritat von Mackie Messer“ aus der Dreigroschenoper. Am Donnerstag, 23. Februar, glüht Mademoiselle Patricia Kaas („Chante le Blues“) die Alte Oper mit erotischen Chansons vor.

Im gleichen Haus lässt es Sänger und Schauspieler Ulrich Tukur am Donnerstag, 19. Januar, mit seinen „Rhythmus Boys“ so richtig krachen. Oh, la la: Swing, Jazz und ein Auftritt „ohne Tabus“ sind angekündigt.

Am gleichen Abend steppt mit den Fantastischen Vier („Die da!?!“) der Bär. Seit über 25 Jahren singen die vier Hip Hopper aus Stuttgart gemeinsam, ihre neue Show in der Festhalle macht alten Hits Dampf.

Ganze 15 Jahre ist es her, seit Popstar Robbie Williams in Frankfurt Station machte. Am 19. Juli zelebriert der exzentrische Brite in der Commerzbank-Arena die „Heavy Entertainment“-Party. Auch die Londoner Erfolgsband Coldplay führt es nach Hessen. Beim 50. Super Bowl in den USA rockte sie den Football-Rasen, in Frankfurt zeigt Frontsänger Chris Martin am 30. Juni und 1. Juli rockig Kante, wo sonst die Eintracht kickt.

Fans der schottischen Band Simple Minds (10. April) haben in der Jahrhunderthalle die Chance, gefühlvolle Dauerbrenner wie „Don’t you“ und „Belfast Child“ im akustischen Gewand zu erleben.

Ihre Fans verehren sie wie Götter im Electro-Pop-Olymp: Depeche Mode (20. Juni), die Kult-Band um Dave Gahan, präsentiert in der Commerzbank-Arena ihr neues Studioalbum „Spirit“. Über Jahre feilten die Briten an den Songs, die wuchtig an frühere Zeiten erinnern. Kaum weniger verehrt wird die Rockband Foreigner, die zum 40. Bühnenjubiläum auf Tour geht. Am 25. Mai lassen sie in der Jahrhunderthalle Hits wie „Jukebox Hero“ steigen.

Megastar Rihanna holt ihre absagte Europatournee nach und bringt am 17. Juli die Commerzbank-Arena mit eingängigem Pop zum Kochen.

Arien gefällig? Dann den Auftritt zum 50. Bühnenjubiläum von Plácido Domingo (2. September) im Eintracht-Station vormerken. Inszeniert wird Verdis Oper „Aida“, bei der über 1500 Sänger, Musiker, Tänzer und Statisten auftreten. Dazu jede Menge Pferde und Streitwagen der altägyptischen Erlebniswelt wegen – ein angekündigter Triumphzug für den reifen Startenor aus Spanien.

Wer sich im Frühjahr mit Komik verarzten lassen möchte, bekommt in der „Wunderheiler“-Illusionsshow von Eckhard von Hirschhausen (9. März) in der Jahrhunderthalle Hilfe ohne Rezept. „Jetzt mal Buddha bei die Fische!“, appelliert der „Halbgott in Weiß“ und erklärt, wie Nieren Wein in Wasser verwandeln.

Musik mit Comedy ist das Metier von Ina Müller. Die Norddeutsche, die in kein Klischee passt, zeigt am Donnerstag, 16. Februar, in der Jahrhunderthalle gute Laune. Das Publikum darf sich warm anziehen, wenn „die Müllerin“ flotte Sprüche wie diesen raushaut: „Rede, was wahr ist, trinke, was klar ist, iss, was gar ist und vö ..., was da ist!“

(fai)
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