Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 26°C

Lesen gegen die Lustlosigkeit

Die beiden Autoren Werner D’Inka (l.) und Rainer M. Gefeller. Sie lasen vor 30 Lesern dieser Zeitung. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Die beiden Autoren Werner D’Inka (l.) und Rainer M. Gefeller. Sie lasen vor 30 Lesern dieser Zeitung.
Frankfurt. 

Es ist genau der richtige Ort für eine solche Veranstaltung. Wo sonst als in der legendären Jimmy’s Bar im Grandhotel Hessischer Hof, in der schon Karel Gott, die Rolling Stones und Udo Lindenberg zu Gast waren und gepflegt Alkohol konsumierten, ließe sich ein Buch mit dem eindeutigen Titel „Schöner Trinken“ besser präsentieren. Vor 30 Lesern unserer Zeitung lasen die beiden Autoren Rainer M. Gefeller , ehemaliger Chefredakteur unserer Zeitung, und Werner D’Inka , Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, aus ihrem Büchlein „Schöner Trinken – Lassen Sie uns mal über Alkohol reden“, das im Societäts-Verlag erschienen ist.

Hotelchef Eduard Singer (l.) und Architekt Stefan Forster Bild-Zoom Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst)
Hotelchef Eduard Singer (l.) und Architekt Stefan Forster

Bei Gulasch-Suppe und Apfelstrudel mit Vanillesoße ist die Stimmung heiter und ausgelassen. Beides schafft die Grundlage für eine gelungene Lesung, in der Gefeller und D’Inka erklären, dass es ihnen nicht darum gegangen sei, „das stumpfe Saufen zu verherrlichen“, sondern vielmehr ums Genüssliche und Gesellige. Die Recherche zu diesem Buch scheint dem Autoren-Duo so gut gefallen zu haben, „dass wir darüber nachgedacht haben, nur noch zu recherchieren“. Kurz: Beinah hätten sie das Buch Buch sein gelassen. Dann wäre aber dieses Stück Literatur nie erschienen, das sich wortwitzig gegen „grundlose Nüchternheit wendet und bei dem der Leser viel lernt“, wie Societäts-Verlagsleiter René Heinen sich ausdrückte. In „Schöner Trinken“ nennen Gefeller und D’Inka auch gleich drei Gründe, die fürs Trinken sprechen: Geselligkeit, Verzweiflung und natürlich Durst. Erklärtes Ziel der Autoren ist es, die Lustfeindlichkeit in ihre Schranken zu weisen. Das gelingt ihnen gut.

(es)
Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse