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Singer-Songwriter: Lion Cayden startet durch

Angefangen hat er als DJ. Nun ist der junge Frankfurter als Singer-Songwriter unterwegs und hat gleich mit seinem ersten Song einen sehr guten Vertrag bei einem der größten Musik-Labels der Welt bekommen. „Sweet Summer July“ heißt das Lied, das durch die Decke schießt.
Gitarrist, Pianist, Komponist: Von der Musik zu leben, war immer Lion Caydens Traum. Der scheint sich gerade zu erfüllen. Mit seinem ersten Song landete der 21-jährige Frankfurter gleich einen Hit. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Gitarrist, Pianist, Komponist: Von der Musik zu leben, war immer Lion Caydens Traum. Der scheint sich gerade zu erfüllen. Mit seinem ersten Song landete der 21-jährige Frankfurter gleich einen Hit.
Frankfurt. 

Wenn Lion Cayden spricht, über seine Karriere und seine Musik redet, dann wirkt er umso vieles reifer als die zarten 21 Lenze, die er zählt. „Ich lebe von der Musik und mache momentan nichts anderes“, erklärt er den Fokus in seinem Leben. „Ich habe immer schon versucht, nur Musik zu machen.“ Das ist ihm nun mit seinem Hit „Sweet Summer July“ gelungen, mit dem er seit kurzer Zeit beim weltweit agierenden Konzern Sony-Music für drei Jahre unter Vertrag genommen wurde.

„Als ich den Song veröffentlicht habe, war er danach sehr lange in den i-tunes-Charts“, berichtet er. „Ich war sogar auf Platz zwei und habe mich wochenlang in den Charts gehalten.“ Dadurch wurde Sony auf ihn aufmerksam und nahm zu ihm Kontakt auf. „Danach haben sie den Song von der Plattform genommen und komplett überarbeitet.“ In der Zwischenzeit hat er schon wieder neue Songs für Sony aufgenommen. „Ich musste überhaupt keine Werbung für meinen ersten Song machen, denn ich bin bei Instagram sehr aktiv, da folgen mir fast mehr als 110 000 Leute“, erklärt Lion, wie es zum Erfolg kam. Auch in den Radiocharts war sein „Sweet Summer July“ weit oben, so dass er auch schon im Radio beim Interview zu hören war.

Musik prägte sein Leben bereits von früher Kindheit an. „Seit meinem sechsten Lebensjahr spiele ich Klavier“, sagt Lion Cayden, der bürgerlich Leon Rössner heißt, in Sachsenhausen aufwuchs und die Schillerschule besuchte. „Am Anfang war ich nicht ernsthaft begeistert“, lächelt er, als er sich an seine ersten Gehversuche am Klavier erinnert. Seine Eltern setzten sich aber durch. Er ging zum Unterricht. Das hat sich gelohnt.

Dabei stammt Lion aus keiner wirklich musikalischen Familie. „Meinen Eltern ging es beim Instrument eher darum, mich für die Schule fit zu machen. Die Rechts-Links-Verknüpfung im Gehirn zu fördern.“ Das hatte seine Mutter ihm später erklärt. Und noch etwas gab sie ihrem Sohn mit auf den Weg: „Sie sagte: ,Die Mädels finden dich toll, wenn du Klavier spielst‘. Und sie hatte Recht.“ Seine Schwester musste zwar auch Klavierspielen. „Aber ihr hat das nicht so viel Spaß gemacht wie mir.“

Recht schnell zeigte sich, dass Leon Talent hatte. „Mit sieben habe ich das erste Mal meine Klavierlehrerin gefragt, ob ich nicht ,Für Elise‘ von Ludwig van Beethoven spielen dürfte.“ Er dufte. „Seitdem hat mir das Klavierspielen immer Spaß gemacht.“ Leon ist musikalisch ausgebildet und war auch ein Jahr am Frankfurter Konservatorium.

Erst fast zehn Jahre nach seinen ersten Klavierstunden, also mit etwa 15, entdeckte er auch seine Leidenschaft fürs Plattenauflegen. „Mit 16 Jahren habe ich dann meine ersten Beats programmiert“, berichtet er. Der schwedische DJ und Produzent Avicii hat es ihm angetan. Wenn Lion seine Lieder komponiert, hört er sich außerdem eine Stunde lang Musik von „The Weekend“ an, „dann habe ich das richtige Gefühl und kann loslegen“. Er orientiert sich aber auch noch an „Mainstream-Popstars wie Justin Bieber “.

Leon begann mit Bekannten, die gut singen konnten, zusammenzuarbeiten. „Es wurde immer mehr und irgendwann war es so, dass ich alle drei Elemente zusammengetan habe: die Beats, die ich programmiert habe, den Gesang meiner Bekannten und mein Klavierspiel.“ Seine Live-Feuertaufe mit dem Projekt erlebte er vor kurzem bei einem Auftritt in Würzburg. „Ich hatte in meinem Leben schon einige Konzerte, vor bis zu 600 Leuten. Aber ich bin schon aufgeregt. Aber es ist eine gesunde Aufregung. Damit ich konzentriert bin.“

(es)

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