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Stadtgeflüster: Marianne Rosenberg ist Stargast der Kleider-Gala

Als Stargast steht Marianne Rosenberg am 11. November in Frankfurt auf der Bühne, wenn Maßschneider Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller zur „Kleider-machen-Leute“-Gala ins Palmengarten-Gesellschaftshaus bitten.
Das Mikrofon gehört auf jeden Fall zu ihr: Marianne Rosenberg. Foto: Jens Wolf (dpa-Zentralbild) Das Mikrofon gehört auf jeden Fall zu ihr: Marianne Rosenberg.

Sie hat Musikgeschichte geschrieben, ihre Lieder haben ganze Generationen berührt. Als Stargast steht Marianne Rosenberg am 11. November in Frankfurt auf der Bühne, wenn Maßschneider Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller zur „Kleider-machen-Leute“-Gala ins Palmengarten-Gesellschaftshaus bitten.

Vor ein paar Jahren noch hatte die Sängerin Schlagzeilen gemacht, als sie an der Seite von Poptitan Dieter Bohlen in der Jury der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ saß. Doch Marianne Rosenberg kann so viel mehr als nur über Gesangstalente urteilen, sie kann selbst wunderbar singen. Davon wird sie den gut 450 Gästen im Palmengarten eine Kostprobe geben. „Es werden Ihre und meine Lieblingssongs aus meiner langen Karriere zu hören sein. Mehr brauche ich sicher nicht zu verraten“, gibt sich die 62-Jährige geheimnisvoll.

Also können sich die Gäste des Festes, dessen Schirmherr Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist, schon auf Hits wie „Marleen“ oder „Er gehört zu mir“ freuen. Wobei in dem Lied sicher nicht der Maßanzug gemeint war. Bei „Kleider machen Leute“ geht es darum, unterschiedliche Berufsgruppen ungewöhnlich und auch spektakulär in Szene zu setzen. Welchen Beruf hätte eigentlich Marianne Rosenberg gewählt, wenn sie nicht so eine gute und erfolgreiche Sängerin geworden wäre? Sie sagt: „Als Jugendliche wollte ich eigentlich immer Schauspielerin werden. Aber später hat sich die Frage dann einfach nicht mehr gestellt. Außerdem hatte Musik auch in meiner großen Familie immer einen ganz besonderen Stellenwert und ich war nicht die Einzige, die mit Talent und Liebe zur Musik geboren wurde. Trotzdem – der Schauspielberuf hätte mich sehr gereizt.“

Kleidung spielt für Marianne Rosenberg eine wichtige Rolle. „Sie ist für mich sehr oft Ausdruck meiner Stimmung und hat daher eine große Bedeutung für mich“, erklärt sie. Auch Mode ist ihr nicht fremd. „Einerseits verfolge ich die Entwicklung oft sehr genau, anderseits fühle ich mich nicht verpflichtet, jeden Trend mitzumachen“, sagt sie. „Ich denke, ich lasse mich gerne inspirieren, entwickle aber auch gerne meinen eigenen Style.“

„Kleider machen Leute“ ist dabei nicht nur das Motto der Aktion, sondern auch des Abends. FFH-Moderatorin Evren Gezer führt durch die Gala, die zugunsten der Leberecht-Stiftung unserer Zeitung stattfindet.

Die Aktion selbst geht in diesem Jahr bereits in die dritte Runde. Maßschneider Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller steckten vor einigen Jahren die Köpfe zusammen und entwickelten die Idee. „Jedes Jahr wählen wir zwölf Frauen und Männer mit außergewöhnlichen Berufen aus und fotografieren sie in Maßanzügen oder -kostümen“, schildert Stephan Görner die Vorgehensweise.

Egal, ob Tellerwäscher, Mechatroniker, Müllmann, Stangentänzerin, Krankenpfleger oder Schornsteinfeger – immer stehen bei der Aktion „Kleider machen Leute“ solche Berufe im Fokus der Aufmerksamkeit, bei denen es nicht wichtig ist, schick auszusehen, sondern bei deren Ausübung eher Arbeitskluft statt Maßanzug gefragt ist. Es versteht sich also von selbst, dass alle zwölf aktuellen Modelle auch am 11. November mit von der Partie sein werden, wenn das Fest im Gesellschaftshaus steigt. Und natürlich werden sie dabei die maßgeschneiderten Outfits präsentieren.

Aber lassen sich Frauen und Männer tatsächlich danach beurteilen, was sie tragen? „Eigentlich möchte ich das nicht, aber unbewusst reagieren wir wohl alle auf die Signale, die Menschen mit ihrer Kleidung aussenden. Da bin ich wohl keine Ausnahme“, gesteht Marianne Rosenberg. Und gibt zu, dass sie zur Mainmetropole keine wirkliche enge Verbindung hat. „Aber ganz in der Nähe wohnt ein guter alter Freund, der auch mein absoluter Lieblings-Bassist ist“.

(es)
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