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Charity-Gala zu Gunsten der Aids-Hilfe Frankfurt: Marlon Roudette kommt ohne Baby zum Loveball

Wenn Marlon Roudette am 2. Oktober beim Loveball – der quirligen Charity-Gala zu Gunsten der Aids-Hilfe Frankfurt – im Palmengarten Gesellschaftshaus auftritt, wird dies nicht sein erster Aufenthalt in der Mainmetropole sein.
Singt in Frankfurt nicht nur seine alten Hits: Sänger Marlon Roudette tritt am 2. Oktober im Palmengarten Gesellschaftshaus auf – beim Loveball zugunsten der Aids-Hilfe Frankfurt. Singt in Frankfurt nicht nur seine alten Hits: Sänger Marlon Roudette tritt am 2. Oktober im Palmengarten Gesellschaftshaus auf – beim Loveball zugunsten der Aids-Hilfe Frankfurt.

Er spricht ein bisschen Deutsch. „Aber nur Schweizerdeutsch, denn die Mutter meines Sohnes Ray kommt aus der Schweiz“, sagt der Londoner Sänger Marlon Roudette („When The Beat Drops Out“). Wenn der Ex-Frontmann des Nummer Eins-Duos „Mattafix“ am 2. Oktober beim Loveball – der quirligen Charity-Gala zu Gunsten der Aids-Hilfe Frankfurt – im Palmengarten Gesellschaftshaus auftritt, wird dies nicht sein erster Aufenthalt in der Mainmetropole sein.

„Ich war schon oft hier, außerdem verbinde ich sehr gute Erinnerungen mit der Stadt. Der Kinofilm ’What a Man’ mit Matthias Schweighöfer , durch den mein Song „New Age“ auf Platz eins in Deutschland und auch in der Schweiz und Österreich ging, entstand größtenteils in Frankfurt“, erklärt der 34-Jährige sein Herz für die Stadt. Sein italienisches Lieblingsrestaurant, das „Rustico“ in der Nähe der Konstablerwache, will er unbedingt im Oktober wieder besuchen.

In London ist der Musiker verwöhnt mit einer riesigen Auswahl an internationalen Restaurants, vor allem die karibische Küche findet seinen Gefallen, denn im tropischen Teil des Atlantiks war er lange zuhause. „Viele denken dabei nur an Jamaika. Dabei gibt es zahlreiche Arten von Küchen, bedingt aufgrund verschiedener Einflüsse, welche die Region erreichten.“

Nach der Trennung der Eltern – sein Vater ist der Musikproduzent Cameron McVey („All Saints“), der heute mit Sängerin Neneh Cherry verheiratet ist – zog Roudette als Neunjähriger mit Schwester und Mutter auf die Karibik-Insel St. Vincent. „Mit 17 Jahren kam ich nach London zurück. Für das Musik-Business ist das die bessere Wahl, an der Themse gibt es wichtige Produzenten und Studios“, erzählt er.

Viel spricht der Sänger von positiver Energie, die er aus seinen Songs ziehe und die er an sein Publikum weitergibt. „Musik machen ist für mich weit mehr als Hits zu produzieren und Geld zu verdienen“, macht er deutlich. Ein weiteres Glück brachte ihm vor vier Monaten der Klapperstorch ins Haus, Söhnchen Sky kam auf die Welt, in Frankfurt wird er nicht dabei sein. „Ich habe ein wundervolles Leben, auch wenn ich hart arbeite und viel in der Welt unterwegs bin. An den nächsten Urlaub ist erst kurz vor Weihnachten zu denken.“

Beim Loveball wird Roudette neben seinen Hits auch die aktuelle Single „Ultra Love“ – diese passt allein schon vom Namen her zur Gala – performen, eine lässige Dance-Nummer mit den für den Briten obligatorischen Steel Pans, die man automatisch mit Sonne, Sandstrand und Karibik assoziiert. „Jede meiner Show ist anders, hat ihre eigenen Vibe. Das Palmengarten Gesellschaftshaus kenne ich und den Charity-Anlass unterstütze ich sehr gern, es ist wichtig zu helfen.“

Lampenfieber? „Nur bei großen TV-Shows. Aber wenn ich meine Band dabei habe, bin ich kaum nervös, das gibt ein gutes Gefühl.“ Gespannt sei er auf die Begegnung beim Loveball mit der britischen Kult-Sängerin Kim Wilde . Sie bringt nach dem Auftritt der hr-Bigband eine unplugged-Hit-Show auf die Bühne. „Ich habe sie noch nicht persönlich getroffen“, sagt ihr Londoner Kollege, „es ist eine Ehre für mich, mit ihr bei der Gala aufzutreten, sie ist eine Legende.“ Noch gibt es Karten für den Loveball.

(fai)
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