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Stadtgeflüster: Max Nachtsheim testet sein Talent fürs Radio

Beim ihm gibt’s Spiele, Überraschungen und natürlich jede Menge Musik: Max Nachtsheim im Studio. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Beim ihm gibt’s Spiele, Überraschungen und natürlich jede Menge Musik: Max Nachtsheim im Studio.

Man kennt ihn als Rapper Rockstah, als Comedian und auch, weil er der Meister der Podcasts ist: Max Nachtsheim . Nun ist der bald 34-Jährige auch im Radio zu hören. Sonntags von 19 bis 21 Uhr ist er mit „Der Umschlag“ bei Youfm auf Sendung. Und darum geht’s: Nachtsheim erhält zu Beginn einen Umschlag mit einem Thema und wird von Redakteurin Corinna Blaich in den zwei Stunden der Sendung mit Herausforderungen wie Spielen oder Überraschungsgästen konfrontiert. „Wir haben jetzt erst mal einen dreimonatigen Testlauf geplant, wobei jeden Sonntag eine Sendung zu hören ist“, erklärt Max Nachtsheim.

Nachtsheim? Da war doch was? Ist das nicht der Sohn von Hendrik Nachtsheim , der einen Hälfte des Comedy-Duos „Badesalz“? Genau, aber Max ist schon groß und steht schon lange auf eigenen – künstlerischen – Beinen. Mit dem Radioformat geht für Nachtsheim ein Wunsch in Erfüllung. „Ich habe mich im Laufe der Jahre der Musik ein wenig abgewendet und immer mehr Podcasts gemacht“, berichtet Max Nachtsheim. Deshalb wurde 2016 auch der Hessische Rundfunk auf den jungen Mann aufmerksam. „,Du moderierst gern, du redest viel, du bist eine Persönlichkeit, hast du keine Lust, etwas bei uns zu machen?’, haben sie damals gefragt.“ Natürlich hatte er.

Doch es mussten noch Monate ins Land gehen, bis aus dem Projekt Wirklichkeit wurde. Denn Max Nachtsheim ist schwer beschäftigt. Nicht nur mit der Produktion der Podcasts, der bekannteste nennt sich „Radio Nukular“, sondern er hat zudem noch ein Modelable ins Leben gerufen. Haupteinnahmequelle sind aber die Potcasts, die auch gern mal bis zu sechs Stunden dauern können. „Ich hätte es am Anfang auch nicht gedacht, dass das funktionieren könnte“, sagt Max Nachtsheim, der in Aschaffenburg wohnt und von zu Hause aus arbeitet. Aber es klappt.

Und zwar auch dank einer Plattform im Internet, auf der es für Hörer möglich ist, regelmäßig Geld zu spenden. „Ich habe sehr viel Lust, Radio zu machen, wusste aber nicht, wo ich die Zeit hernehmen sollte – auch deshalb passt das Format sehr gut“, so Nachtsheim, der auch mit seinem Alten Herrn ein Podcast produzieren möchte. Und auch eine eigene Late-Night-Show mit der er demnächst auf Tour geht und mit der er auch in Frankfurt Station machen wird.

(es)

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