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Stadtgeflüster: Medico: Von der Auflösung leider weit entfernt

Georg Schramm (l.) und Urban Priol feierten mit Medico. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Georg Schramm (l.) und Urban Priol feierten mit Medico.

Wir fänden es großartig, wenn Medico in den nächsten Jahren überflüssig werden würde., weil die Ziele erreicht sind.“ Das sagen die Kabarettisten Urban Priol und Georg Schramm unisono und ohne Sarkasmus und Ironie. Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation, die 1997 sogar den Friedensnobelpreis für ihre internationale Kampagne für das Verbot von Landminen erhielt, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Am Wochenende beging die Organisation dieses Jubiläum mit einem großen Sommerfest, an dem sich neben Priol und Schramm und vielen anderen auch der Frankfurter Schauspieler Michael Quast sowie das Ensemble Modern und Mare Nostrum beteiligten.

„Für uns war es eine Ehre, hier aufzutreten“, sagte Schramm, der auch schon beim 40. Jahrestag der Organisation auf der Bühne stand. „50 Jahre Medico, das feiert man nicht alle Tage und das ist auch keine Organisation, die man alle Tage findet“, pflichtete Priol bei. „Wir unterstützen Medico wo immer es geht“, so Schramm, der auch im Kuratorium sitzt. „Durch Auftritte und einfach durch unser Dasein für sie wollen wir helfen“, sagte Priol.

Der hatte eigens seinen Urlaub verschoben, um an der Geburtstagsfete teilnehmen zu können. „Ich fahre in die Pyrenäen und nach Nordspanien. Da hat’s zwischen 23 und 28 Grad“, freute sich Priol. „Und wir fahren auf einen Campingplatz nach Graubünden – und da hat’s 24 Grad“, konterte Schramm. „Weil sich ,Medico‘ wohl nicht auflösen wird, werden wir wahrscheinlich noch öfter auftreten“, sagte Schramm.

Und Priol griff noch einmal den Faden vom Anfang auf: „Am Schönsten wäre es, wenn keine der vielen Hilfsorganisationen gebraucht werden würde.“ Gesellschaft und Politik sollten erkennen, dass das ihre Aufgaben wären. „Dann würde es ein gigantisches Auflösungsbesäufnis geben.“

(es)

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