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Messner wird Sportlegende

Beim Sportpresseball wird Bergsteiger Reinhold Messner auch für sein Umwelt-Engagement zur „Legende des Sports“ gekürt. Beim Sportpresseball wird Bergsteiger Reinhold Messner auch für sein Umwelt-Engagement zur „Legende des Sports“ gekürt.

Der Sportpresseball, einer der größten Bälle der Republik, wirft seine Schatten voraus. Am Samstag, 4. November, tummeln sich unter dem Motto „Hier tanzt Deutschland“ mehr als 2 200 Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Politik und – natürlich – Sport in der Alten Oper. Nicht nur Tanzen, Speisen und gute Gespräche stehen an diesem Abend, der zur langen Nacht wird, auf dem Programm. Auch Preise werden in unterschiedlichen Kategorien vergeben.

Wer „Sportler mit Herz“ wird, und wer die Trophäe für herausragende Berichterstattung mit nach Hause nimmt, wurde nicht verraten. Aber Ballmacher Jörg Müller und Sandra Sondermann von der Agentur Metropress – zu den Veranstaltern zählen auch der Verein Frankfurter Sportpresse und der Verband Deutscher Sportjournalisten – gaben gestern bekannt, dass Bergsteiger Reinhold Messner „Legende des Sports“ wird. „Er hat den Heroismus des Bergsteigens entmystifiziert, es stilistisch verändert, ohne die extremen, sportlichen Herausforderungen zu verharmlosen“, so Müller zur Begründung. „Kurz: Reinhold Messner hat eine Randsportart revolutioniert.“ Zudem setze er sich als Autor, Filmemacher und Politiker für den nachhaltigen Umgang mit der Natur ein.

Axel Hellmann (rechts) hat ein Präsent für Jörg Müller: den Eintracht-Schal zum Sportpresseball. Bild-Zoom Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.)
Axel Hellmann (rechts) hat ein Präsent für Jörg Müller: den Eintracht-Schal zum Sportpresseball.

Messner zählt nun zum illustren Kreis von Preisträgern, zu dem unter anderem Oliver Kahn, Franz Beckenbauer, Katarina Witt, Michael Schumacher, Lothar Matthäus und Joachim Löw gehören.

Aber in diesem Jahr, bei der 36. Ausgabe des Sportpresseballs, deren Stargast die Sängerin Anastacia ist, haben die Macher vor allem eins vor. „Wir wollen die Ehrungen reduzieren.“ Sprich, die Zeit, die dafür sonst aufgewendet wird, soll anderem zugutekommen. Nämlich dem Tanzen, einem der traditionellen Elemente von Bällen. Und Müller und seine Mitstreiter nehmen das sehr ernst.

Nicht nur, dass sie „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse als Programm-Choreografin engagierten. Nein, getanzt wird schon draußen auf dem roten Teppich. Vier bis fünf Paare sollen dort bei den Besuchern die Tanzlust wecken. Wer auf jeden Fall jetzt schon Lust auf den Sportpresseball hat, ist Axel Hellmann vom Eintracht-Vorstand. Denn die Adlerträger sind erstmals als Premiumpartner dieser Großveranstaltung mit im Boot. „Wir sind mit einem Aktionsstand vertreten und es gibt eine Eintracht-Frankfurt-Lounge im Restaurant Opéra“, kündigt Hellman an. Doch der Bundesligist will noch mehr. „Wir stellen acht Markenbotschafter vor“, erklärt Hellmann. Wer diese sind, möchte er noch nicht verraten. „Aber es sind Idole und bekannte Namen von Eintracht Frankfurt. Tragende Säulen aus den 70er, 80er, 90er sowie den 00er Jahren“, verspricht Axel Hellmann und scherzt: „Wir sind in diesem Fall der demütige Juniorpartner.“ Die Idee zur Kooperation gebe es seit längerem. Nur der adäquate Moment musste her, um sie zu verkünden. Der ergab sich dieses Jahr, „weil wir viele neue Partner haben, die noch nicht so verankert sind in der Stadt. Da lieg es nah, den Sportpresseball und sie zusammenzubringen“. Einer Frage wollte Hellmann allerdings geschickt ausweichen: Ob er denn beim Sportpresseball auch tanzen werde. Standardtanz habe er gelernt, konterte er, aber er wolle sich zu vorgerückter Stunde lieber unterm Dach der Alten Oper aufhalten und sich zu Disco-Beats bewegen.

(es)
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