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Mezzosopranistin schaut Fußball-WM

Ariana Baumgartner liebt Sachsenhausen. Ariana Baumgartner liebt Sachsenhausen.

Als Kind habe ich Tag und Nacht gesungen, das nahm ich als normal wahr. Mit neun Jahren wollte ich Gesangsunterricht“, erinnert sich Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner , die seit 2009 dem Ensemble der Oper Frankfurt angehört und – ein Ritterschlag – 2017 bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Fricka in Wagners „Walküre“ brillierte. Eine renommierte Kritikerin nannte sie einmal Frankfurts „Secret Weapon“ (Geheimwaffe), wenn es um den dramatischen Mezzosopran gehe, abonniert auf starke Schicksalsfrauen und international gefeiert – ein schönes und doch ungewöhnliches Lob, über das sie sich sehr gefreut habe, wie die Sängerin zugibt.

Derzeit probt sie in London mit dem schottischen Pianisten Malcom Martineau für einen Liederabend am Dienstag, 12. Juni, im Frankfurter Opernhaus. Schon zuvor trafen sich die beiden Vielbeschäftigten in Wien zum Einstudieren von Liedern der Komponisten Johannes Brahms, Gustav Mahler und Richard Strauss. Eine Auswahl, die zum Sommer passe, so Baumgartner: „Tiefromantisch. Liebe und Sehnsucht stehen im Mittelpunkt, das ist mir wichtig.“ Viel Muße, um nach dem Liederabend den Sommer zu genießen, bleibt der Wahl-Frankfurterin nicht. „Ein längerer Urlaub ist nicht geplant, ich genieße es, in Sachsenhausen zu sein, wo ich wohne, oder schaue von der Nizza-Terrasse auf den Main“, erzählt sie. Der Grund für die „Urlaubssperre“ ist ihre erneute Teilnahme an den Salzburger Festspielen, „eine große Rolle“, verrät sie. Und damit ihr Auftritt dort auch gelingt, lässt sie bei einer Probe die Noten wie versehentlich fallen. Wie die meisten Bühnenvirtuosen ist auch Baumgartner etwas abergläubisch: „Das bringt Glück. Ich hebe die Noten dann auf und setze mich darauf. Das funktioniert immer. Doch aufgeregt bin ich vor Auftritten immer, das gehört dazu.“

Sie will auch einige WM-Fußballspiele schauen, denn: „Allein das Mitfiebern macht Spaß, auch wenn ich wirklich keine Expertin bin. Ich drücke Deutschland ganz fest die Daumen!“

(fai)

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