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Stadtgeflüster: Mousse T. ist reif für weitere TV-Abenteuer

Musikproduzent und DJ Mousse T. (rechts) posiert mit der Sängerin Andreya Triana und Andrew Roachford im „Roomers“-Hotel in Frankfurt. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Musikproduzent und DJ Mousse T. (rechts) posiert mit der Sängerin Andreya Triana und Andrew Roachford im „Roomers“-Hotel in Frankfurt.

Fast anderthalb Jahrzehnte hat es gedauert, doch nun ist sie da, die neueste Platte von Mousse T. , die den Titel „Where is the love“ trägt. Der Musikproduzent und DJ mit deutsch-türkischen Wurzeln, der durch den Song „Sex Bomb“, den er 1999 exklusiv für Tom Jones schrieb, den internationalen Durchbruch schaffte, stellte sie gestern in der Nobelherberge „Roomers“ vor. Mit im Schlepptau hatte er zwei Musiker, die auf dem Album zu hören sind. Zum einen Andreya Triana , die einst bei „Bonobo“, einem britischen Musiker, Produzenten und DJ sang, zum anderen Andrew Roachford . „Ihn kenne ich schon seit 2003 und wir sind inzwischen gute Freunde geworden“, sagt Mousse T. über den Mann, der für die Band „Mike and the Mechanics“ singt und vor einigen Tagen mit Pink Floyd-Schlagzeuger Nick Mason und Roger Taylor von „Queen“ auf der Bühne stand. „Es wird nicht wieder so viele Jahre dauern, bis eine neue CD erscheint“, verspricht Mousse T., möchte sich aber nicht festlegen.

Der breiten Masse ins Gedächtnis rief sich Mousse T., der mit bürgerlichem Namen Mustafa Gündogdu heißt, erst vor Kurzem wieder, war er doch Juror in der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) an der Seite von Pop-Titan Dieter Bohlen und Ella Endlich sowie Carolin Niemczyk von der Band „Glasperlenspiel“. „Durch die Sendung bin ich nun bekannter als zu Zeiten von ,Sex Bomb‘“, freut sich Mousse T. „Die Zuschauer, die heute DSDS verfolgen, waren damals großteils noch gar nicht geboren“, analysiert der 51-Jährige. Und findet: „Nun gilt es, das Fernsehen auf die Musik zu übersetzen.“

Der Musikproduzent hat Blut geleckt und möchte gern mehr Fernsehen machen. Ob er bei der nächsten, der 16. Staffel, von DSDS wieder mit von der Partie sein wird, kann er „noch nicht beantworten“. Aber die Zeit fand er sehr gut. „DSDS kam für mich zum genau richtigen Zeitpunkt“, sagt er. „Ich kannte Bohlen vorher nur flüchtig, habe ihm, glaube ich, mal eine Echo überreicht. Doch ich finde seine Art gut, ist sehr gerade heraus“, sagt Mousse T., der kürzlich bei „Grill den Profi“ zu sehen war. Bei „Sing’ meinen Song“ mitzumachen, würde ihm auch gefallen. Und zu einem eigenen, auf seine Person zugeschnittenen Format, würde er ebenfalls nicht Nein sagen. Es müsste aber schon eine Sendung sein, die mit Musik zu tun hat. Obwohl ihm klar ist: „Musik im Fernsehen zu transportieren und zu vermitteln ist schwierig“, sagt er. Musik zu hören, sei hingegen nicht schwierig.

Wer Mousse T. live erleben will, hat dazu nächsten Freitag beim „World Club Dome“ in der Commerzbank-Arena Gelegenheit. Zudem legt er gut eine Woche später in der Disco „Le Panther“ auf und heute ist er bei Radio-Legende Werner Reinke zu Gast.

(es)

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