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Stadtgeflüster: Nach dem Dreh geht’s zu den Affen

Die drei großen M’s: Mues (l.), Monot und der Main Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Die drei großen M’s: Mues (l.), Monot und der Main

Noch jongliert er gekonnt auf dem hinteren Teil des Hausbootes am Mainufer in der Nähe des Eisernen Stegs mit drei Äpfeln, doch gleich geht es wieder an die Arbeit. Das bedeutet für Wanja Mues und seinen Schauspieler-Kollegen Antoine Monot Jr. : Ab vor die Kamera.

Denn gut drei Wochen lang drehen sie die neuen Folgen der ZDF-Kult-Krimi-Serie „Ein Fall für zwei“. Auch auf dem Hausboot auf dem Main.

Es ist für Anwalt Benni Hornberg (Monot) und Detektiv Leo Oswald (Mues) die fünfte gemeinsame Staffel. Das Team arbeitet derzeit an den neuen vier Folgen, die dann im Oktober zu sehen sein werden. Geplant sei, die erste Folge am Freitag, 19. Oktober, auszustrahlen.

Es ist die Fortsetzung der Frankfurter Kult-Krimiserie „Ein Fall für zwei“. Und Monot Jr. ist der Nachfolger des Anwalts Markus Lessing. Von dieser Serie wurden ab 1981 300 Folgen gedreht – bis Ende 2011 Claus Theo Gärtner ausstieg. Er mimte Matula, der in sämtlichen Episoden ermittelte und vier Anwälte „überlebte“. In seine Fußstapfen trat Wanja Mues, der bereits als Jugendlicher 1986 vor der Kamera stand.

Inzwischen sind die Mimen zu richtigen Freunden und Kennern der Mainmetropole geworden. „Frankfurt ist eine aufregende Filmstadt“, so Wanja Mues, der nach den Dreharbeiten Urlaub machen wird.

Es geht nach Borneo. Dort seien die Borneo-Orang-Utans, eine Menschenaffenart, in Gefahr und der 44-Jährige möchte sich ein Bild machen und entscheiden, ob er als Pate für Projekte, die den Tieren helfen sollen, einsteigen will.

Im Herbst steht er dann auf der Theaterbühne. Gemeinsam mit Jacqueline Macaulay ist er in dem Stück „Heilig Abend“ von Daniel Kehlmann zu sehen.

Auch für Antoine Monot Jr. hat nach den Tagen in Frankfurt erstmal Ferien. „Danach drehe ich für einen Privatsender, aber ich darf noch nicht sagen, was“, sagt Monot, der auch als „Tech Nick“ in den Werbespots einer Elektrohandelskette bekannt wurde. Doch damit ist seit vergangenem Jahr Schluss.

Warum das ZDF nur vier Folgen dieser Serie herstellen lässt, erklärt Redakteurin Dagmar Ungereit : „Die Sendung ist ein Juwel im ZDF und soll es bleiben.“

Ob diese Staffel die letzte sein wird, die Mues und Monot drehen, entscheidet auch das Publikum. Bisher schalteten freitagabends im Durchschnitt 4,5 Millionen Zuschauer ein, wenn „Ein Fall für zwei“ lief.

(es)

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