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Hoher Besuch im Kaisersaal: Neue Konsuln leben sich in Frankfurt ein

Im Kaisersaal im Römer geen sich sieben neue Lonsuln ein Stelldichein. Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte die Neuen Diplomaten in Frankfurt.
OB Peter Feldmann (4. v.l.) und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (r.) empfingen die Diplomaten im Kaisersaal. Foto: Michael Faust OB Peter Feldmann (4. v.l.) und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (r.) empfingen die Diplomaten im Kaisersaal.
Frankfurt. 

Im Kaisersaal im Römer geben sich sieben Konsuln ein Stelldichein. Begrüßt werden sie von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Noch ganz neu in Frankfurt ist Kristian Helmut Norman Bickenback Gil (56). Sein Amt als Generalkonsul von Kolumbien hat er am 24. Februar angetreten. „Ich bin zum ersten Mal als Diplomat im Ausland“, sagt er. „Die Zeit, in der ich hierher kam, ist perfekt. Es ist schön zu sehen, wie der Winter in den Frühling wechselt.“ Begeistert zeigt er sich davon, wie leicht man hier mit den Menschen ins Gespräch kommt, wie sicher er sich in seiner neuen Heimat fühlt und darüber, dass „man jeden Ort in zehn Minuten erreichen kann“. In Deutschland leben 15 000 bis 20 000 Kolumbianer, meist Studenten. „Es gibt viel zu tun für mich“, so der Vater zweier Töchter, die in den USA zur Schule gehen. „Das ist ganz typisch bei Diplomaten“, sagt er und freut sich, dass die Töchter die Sommerferien in Frankfurt verbringen werden.

Der Dienstälteste und der Jüngste: Ludwig und Bickenbach Gil. Bild-Zoom Foto: Michael Faust
Der Dienstälteste und der Jüngste: Ludwig und Bickenbach Gil.

Unterstützung kommt von Bernd O. Ludwig, Honorarkonsul der Insel St. Lucia und Vizedoyen des Hessischen Konsular Corps Frankfurt. Er ist der dienstälteste Konsul in Frankfurt. Der gelernte Hotelier und ehemalige General-Manager des Frankfurter Hofs erzählt: „Von 1972 bis 1978 habe ich auf St. Lucia gelebt, ein Hotel gebaut und den Tourismus aus Deutschland dort mit Charterflügen der Condor etabliert. 1981 wurde ich gefragt, ob ich Generalsekretär der Landesregierung werden wolle, und ich habe ja gesagt.“ Jetzt kümmert sich der erfahrene Konsul um die neuen Kollegen. „Wenn sie wollen, sage ich ihnen, was zu tun ist. Es gibt viel Protokoll, das weltweit gleich ist. Ich habe sogar ein Handbuch für die Kollegen geschrieben. Darin geht es um richtige Flaggenstellung, Pünktlichkeit und Sitzordnung.“ Seine Freizeit verbringt er „am liebsten beim Spielen mit meinen Enkelkindern“. Im Kreis der Konsuln hat OB Feldmann auch Vizedoyen Manuel Adao Domingos , Angola, Honorargeneralkonsul Dr. Christian Bloth , Schweden, Generalkonsul Muhanna S.A. Aba Alkahil , Saudi-Arabien, Honorarkonsul Dr. Sven-Günter Rothenberger , Niederlande, und Generalkonsul Mohammed Mustafa Juma Amuntafeki, Irak, begrüßt. Sie sind jetzt Teil der 207 ausländischen Konsulate in Frankfurt.

(bi)
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