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Stadtgeflüster: Neues Konzept für den Frühlingsball

Der fünfte Frühlingsball im Gesellschaftshaus Palmengarten findet statt: Am Samstag, 24. Februar.
Die Macher des Frühlingsballs: Christian Schön, Christiane Frosch, Susanne Henkel und Matthias Jenny (von links). Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.) Die Macher des Frühlingsballs: Christian Schön, Christiane Frosch, Susanne Henkel und Matthias Jenny (von links).

Die gute Nachricht: Der fünfte Frühlingsball im Gesellschaftshaus Palmengarten findet statt. Am Samstag, 24. Februar, stürmt die Hautevolee der Mainmetropole dieses Schmuckkästchen, um dort zu feiern und – für die Veranstalter nicht unwesentlich – zu spenden.

Denn darum stellt die Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten dieses Großereignis, zu dem die Verantwortlichen gut 1300 Gäste erwarten, auf die Beine: Um Geld zu sammeln. Schließlich habe „die Stadt kein Geld, um die besonders tolle Sachen zu bezahlen. Die werden dann über die Stiftung finanziert“, erklärte Palmengarten-Chef Matthias Jenny gestern bei der Präsentation des Konzeptes für die fünfte Ausgabe des Frühlingsballs. Die Veranstalter nannten noch keine Showacts und keinen Moderator. Sie teilten mit, dass heute der Vorverkauf startet, dass der Preis für die Karten in der Kaktus-Kategorie, also auf der Empore, um 50 Euro gestiegen ist und dass sie in Zusammenarbeit mit der Parfümerie Albrecht einen Frühlingsball-Duft kreieren möchten.

„Mit dem neuen Konzept wollen wir den Charakter der Stiftung noch deutlicher hervorheben“, sagt Christian Schön , der zwar nicht neu im Team ist, aber nun die kreative Federführung für dieses Spektakel inne hat. Neu ist hingegen die Agentur „in dubio pro motion“, die die Agentur „zerotwonine“ ersetzt, die im vergangenen Jahr den Ball abwickelte. Man sei zwar nicht unzufrieden mit der Zusammenarbeit mit „zerotwonine“, trotzdem probiere man eine neue Agentur aus, so Jenny viel- und nichtssagend zugleich. Vielleicht liegt es auch am Spendenaufkommen. Das war auch einer der Gründe, warum sich die Ballmacher vor zwei Jahren vom „Blumenpapst“ Erhard Priewe trennten. Es seien in drei Ball-Ausgaben nicht genug Spendengelder zusammengekommen. Zur Erinnerung: Im Frühjahr sollen insgesamt 60 000 Euro in die Stiftungskasse geflossen sein. Und zwar seien 30 000 Euro durch eine Kunstauktion zusammengekommen. Die soll es nächstes Jahr wieder geben. 11 000 Euro brachte die Tombola ein und „der Rest waren Spenden“, so Jenny. „Was die Spenden angeht, so ist da noch viel Luft nach oben“, findet Christian Schön.

Ziel ist es, durch die Benefizgala das bereits von der Stiftung finanzierte Blüten- und Schmetterlingshaus durch ein pädagogisches Begleitprogramm zu erweitern. Übrigens verschiebe sich die Eröffnung erneut, wie Jenny ankündigte. Erst in zwei Jahren soll das Blüten- und Schmetterlingshaus fertig sein. Mehr Geld für die Projekte der Stiftung soll auch durch den Verkauf des Frühlingsballs-Duftes zusammenkommen, der ab Dezember zu haben ist. Das stehe fest. Was allerdings noch nicht klar sei, ist, welcher Star die Ballgäste anlocken soll. „Es ist schwer, jemanden zu finden, der repräsentativ für den Ball steht“, so Schön. Die Macher möchten auch nicht irgendjemanden, der den Zenit seiner Karriere vor langer Zeit schon überschritten hat. Es gehe ihnen darum, junge Gäste zu begeistern.

(es)
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