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Filmmuseum: Nicolette Krebitz ist ein großer Fantasy-Fan

Verstanden sich gut: Urs Spörri vom Deutschen Filmmuseum und Nicolette Krebitz, Schauspielerin und Regisseurin. Foto: Bernd Kammerer Verstanden sich gut: Urs Spörri vom Deutschen Filmmuseum und Nicolette Krebitz, Schauspielerin und Regisseurin.
Frankfurt. 

Nicolette Krebitz tritt leger in Jeans, T-Shirt und aufgeknöpftem Hemd vor die Zuschauer. Die 44-jährige Regisseurin aus Berlin nickt, winkt einmal kurz und lächelt ein wenig verlegen. Dann verlässt sie den Kinosaal des Filmmuseums und lässt die Zuschauer alleine mit ihrem düsteren, teils verstörenden Werk allein. „Wild“, so der Titel ihrer dritten Regiearbeit, stellte nicht nur das Publikum vor eine schwierige Aufgabe.

„Ich habe einen solchen Film selbst noch nicht gesehen. Das heißt aber auch, dass man kein Sicherheitsnetz hat, wie sonst“, sagt Krebitz, die schon den nächsten Streifen in der Mache hat. „Hunter Schäfer“ soll er heißen. Sie ist ein großer Fan des fantastischen Films und deshalb soll er der erste Teil einer Fantasy-Trilogie werden. Sie will mehr als „nur“ unterhalten. „Oft sind die Rollen in solchen Filmen patriarchalisch und traditionell verteilt. Aber die jungen Leute, die heute solche Filme schauen, leben anders. Es gibt immer mehr Männer die sich auch wunderbar mit weiblichen Hauptcharakteren identifizieren können und das ist gut so“, so Krebitz. Sie selbst habe sich auch jahrzehntelang problemlos mit James Bond und Co. indentifiziert.

(jme)
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