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Ehemalige Frankfurter Oberbürgermeisterin: Petra Roth soll Ehrenbürgerin werden

Petra Roth Petra Roth

Die langjährige Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth soll die Ehrenbürgerschaft der Stadt erhalten. Die CDU-Politikerin zeichne sich vor allem durch ihr „nachhaltiges und außergewöhnliches Engagement auch nach ihrer Amtszeit für unsere Stadt Frankfurt aus“, sagte ihr Amtsnachfolger Peter Feldmann (SPD) am Dienstag nach einem Telefonat mit Roth. Er kündigte an, einen Magistratsbeschluss vorzubereiten, um sie zur Ehrenbürgerin Frankfurts zu machen. Die in Bremen geborene Petra Roth war von 1995 bis 2012 Oberbürgermeisterin der größten Stadt Hessens und von 1997 bis 1999, von 2002 bis 2005 und von 2009 bis 2011 Präsidentin des Deutschen Städtetags.

„Petra Roth hat schon während ihrer erfolgreichen Amtszeit tiefe Spuren hinterlassen“, erklärte Feldmann. Sie habe vieles, was heute bisweilen parteiübergreifender Konsens sei, hart erarbeiten müssen. So etwa den neuen Weg der Frankfurter Drogenpolitik, das Verständnis für ein multikulturelles Frankfurt und die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe der Menschen einer Großstadt.

„Ihre Haltung, auf einem klaren Wertefundament immer scheinbare Gewissheiten zu hinterfragen, hat mich immer begeistert“, sagte Feldmann. Er würdigte auch das gute Verhältnis zu seiner Vorgängerin. „Ich konnte immer auf ihren Rat zurückgreifen. Das ist mir auch heute noch wichtig. Wir konnten einiges in dieser Stadt gemeinsam bewegen, wenn ich zum Beispiel an das Romantik-Museum denke.“ Die Stadt kann Personen, die um die Stadt besondere Verdienste erworben haben, das Ehrenbürgerrecht auf Lebenszeit verleihen. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die die Stadt seit 1795 zu vergeben hat. Petra Roth wäre die zweite Frau auf der bisher 27 Namen umfassenden Liste der Ehrenbürger. Als erste Frau hatte im vergangenen Oktober die Holocaust-Überlebende Trude Simonsohn (95) die Ehrenbürgerschaft erhalten. Auf der Liste stehen unter anderen auch Albert Schweitzer, Francois Mitterrand, Helmut Kohl und Walter Wallmann.

(epd)
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