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Promilaufen mit den Profis

Sebastian Kienle und Patrick Lange posieren vor dem Frankfurter Laufshop. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Sebastian Kienle und Patrick Lange posieren vor dem Frankfurter Laufshop.
Frankfurt. 

Die Beine tun nicht mehr ganz so weh. Gut zwei Wochen nach dem Ironman Frankfurt gingen der Sieger Sebastian Kienle und Teilnehmer Patrick Lange, Ironman-Hawaii-2016 Drittplatzierter und Inhaber der Marathon-Rekord-Hawaii-Laufzeit, wieder an den Start Richtung Mainufer. Aber diesmal vergleichsweise entspannt, ohne Wettbewerb und nur zum Spaß. Der Frankfurter Lauf-Shop hatte zum Promi-Lauftreff mit den Profis eingeladen – und weit über 200 Freizeitläufer kamen, um mit den Champions eine Stunde durch Frankfurt zu laufen.

Die Stimmung vor dem Start in der Großen Friedberger Straße glich der eines Rockkonzerts; Fans umlagerten die Triathleten, holten sich Autogramme und baten um Handyfotos. In diesem Trubel wechselten noch schnell einige Läufer im Laden ihre Büroklamotten mit dem Laufdress.

„Der körperliche wie auch der mentale Muskelkater nach dem Ironman Frankfurt sind gut verheilt, ich bin bereit für neue Taten“, sagte Sebastian Kienle.

Kienle wird, ebenso wie Patrick Lange, im Oktober beim legendären Lauf auf Hawaii starten. Kein Urlaub, kein langes Durchatmen, das Training zieht voll an. „So langsam bin ich aus dem Loch heraus und habe wieder Lust auf Sport, was in den ersten Tagen nach dem Ironman Frankfurt nicht der Fall war“, erzählte Patrick Lange. Der 30-Jährige, der in Darmstadt lebt, kam als Sechster ins Ziel. Außerdem war der Zieleinlauf sein Ticket für Hawaii.

Dem Verhalten seines Coachs Faris Al-Sultan, der auch zum Lauftreff gekommen war, verdankte er eine Zeitstrafe beim Frankfurter Ironman. Der Trainer lief ein kurzes Stück mit, was regelwidrig ist. „Es war sein erster Wettkampf als Coach, da war er wohl ein bisschen nervös. Aber er bleibt natürlich mein Coach“, so Lange. Gerade hat der sympathische Profi mit seiner Freundin ein Wochenende in den Schweizer Bergen verbracht, „mal kurz Akkus aufladen“. Im September geht es für den Hessen ins klimatisch heiße Texas, wo er sich auf die Extrembedingungen beim Ironman Hawaii vorbereitet. „Und verlorene Substanz will ich auch aufbauen, so fünf Kilo.“

(fai)
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