Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Schenken auf die schönste Art

Wie die Weihnachtsmänner: Eddy Hausmann und Thomas Roie. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Wie die Weihnachtsmänner: Eddy Hausmann und Thomas Roie.
Frankfurt. 

In den Tagen vor Weihnachten wird Nächstenliebe vielerorts großgeschrieben. Die einen veranstalten einen Weihnachtsgans-Schmaus für Frauen und Männer, die kein Dach über dem Kopf haben. Andere sammeln Päckchen und Pakete voller Geschenke für die Obdachlosen. So passiert das seit gut zwei Jahrzehnten beim Weihnachtsmarkt.

Gestern schleppten die Schausteller ihre Gaben vor die Bühne unter dem Weihnachtsbaum auf dem Römerberg, wo Bruder Michael vom Franziskustreff in Vertretung von Kapuziner Bruder Paulus Terwitte sie entgegennahm. „Im vergangenen Jahr kamen mehr als 250 Pakete zusammen“, erinnert sich Mitinitiator Eddy Hausmann im Gespräch mit Thomas Roie , dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes. „In diesem Jahr sind es weit mehr als 500 Päckchen mit mehr als Tausend Geschenken“, freut sich Festzelt-Wirt Hausmann, während sein Sohn Patrick die Pakete aufstapelt, die ihm auf die Bühne gereicht werden.

Auch Schriftstellerin Heidi Gebhardt entdeckte in der Vorweihnachtszeit ihre karitative Ader. Deshalb stellte sich die Autorin der Romane um „Tante Frieda“, die zum Teil in Sachsenhausen und zum Teil in Hanau spielen, gestern – und sie wird es heute noch einmal tun – hinter den Tresen der Buchhandlung Hugendubel und wickelte die frisch gekauften Bücher in Geschenkpapier ein. Was sie dafür an Trinkgeld und Spenden erhält, komme dem Kinderhospiz Löwenmut zugute, verspricht Gebhardt. „Das Wertvollste, das man zu Weihnachten verschenken kann, das ist die eigene Zeit“, findet die Frau, die nicht nur schreibt, sondern auch leidenschaftlich gern backt und deshalb „Tante Friedas veganes Zuckergebäck“ mitgebracht hat. „Ich bettele hier kräftig um Spenden für das Kinderhospiz.“ Dass die 53-Jährige sich gerade für diese Organisation entschied, „liegt wohl daran, dass ich selbst zwei Kinder habe und deshalb nah dran bin und mit den Familien fühlen kann“, sagt die Schriftstellerin, deren dritter Band „jetzt gerade fertig geworden ist und am 12. August unter dem Titel ,Frieda unter Verdacht‘ erscheint“. Neben Gebhardt packten und packen bis Weihnachten viele ehrenamtliche Unterstützer Bücher zugunsten des Kinderhospiz’ Löwenmut in Südafrika ein.

(es)
Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse