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Stardirigent Valery Gergiev engagiert: Schirmherr für das Pianoforum

Das siebte Jahr muss kein verflixtes sein: Im siebten Jahr seiner Geschichte sind die Weichen für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis klar auf Erfolgskurs gestellt.
Damit Dinos, Echsen oder Besucher des Senckenbergmuseums in Frankfurt nicht nass werden, arbeitet Dragan Marinovic bei Wind und Wetter, um das Flachdach des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes abzudichten. Bilder > Damit Dinos, Echsen oder Besucher des Senckenbergmuseums in Frankfurt nicht nass werden, arbeitet Dragan Marinovic bei Wind und Wetter, um das Flachdach des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes abzudichten.
Frankfurt. 

Das siebte Jahr muss kein verflixtes sein: Im siebten Jahr seiner Geschichte sind die Weichen für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis klar auf Erfolgskurs gestellt. Denn nun haben die Initiatoren des Wettbewerbs, der am kommenden Dienstag mit dem Halbfinale im Dr. Hoch’ s Konservatorium beginnt und am Mittwoch, 5. April, mit dem Finale im großen Saal der Alten Oper endet, auch einen künstlerischen Schirmherrn. Es ist kein Geringerer als der Chefdirigent der Münchener Philharmoniker Valery Gergiev .

Kürzlich, bei seinem Konzert in der Alten Oper, haben Pianoforums-Chefin Maryam Maleki und Gergiev, der zudem künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor des Mariinski-Theaters sowie Initiator und Gründer der gemeinnützigen Stiftung Valery Gergiev ist, alles dingfest gemacht. Doch nicht nur dies. Auch Frankfurts ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) hat eine Funktion übernommen und ist ebenfalls Schirmherrin des Pianoforums.

Doch zurück zu Gergiev. „Ich traf ihn schon vor vier Jahren“, erinnert sich Maleki. Damals fragte sie den Maestro bereits, „ob er Lust hat, die Schirmherrschaft zu übernehmen“. Bei einem so illustren Dirigenten wird eine solche Entscheidung allerdings nicht ad hoc gefällt, sondern nimmt etwas Zeit in Anspruch. „Er fühlt sich wohl bei uns und sagte zu, als er merkte, dass die Qualität bei uns auch stimmt“, erklärt Maleki.

Nun gibt es also einen künstlerischen Schirmherren. Die Frage ist, warum? „Es gab keinen konkreten Grund“, sagt Veranstalterin Maleki. „Aber wir haben nach einer schillernden Persönlichkeit gesucht.“ Ziel sei, dass Gergiev, der über Jahre hinaus ausgebucht sein soll, Konzerte mit den Siegern des Pianistenpreises auf die Beine stellt. Maryam Maleki: „Er möchte die Konzerte als Zeichen für Frieden und Freundschaft verstanden wissen.“

In diesem Jahr treten sechs Ausnahmepianisten gegeneinander an. Es sind Moye Chen , Zhenni Li , Eric Lu , Jiayan Sun und Fabio Martino sowie Alexander Yakovlev .

Letzterer ist der einzige Russe und damit Landsmann Gergievs unter den Kandidaten. „Als ich fünf Jahre alt war habe ich mein erstes Piano gesehen. Und habe mich direkt so sehr damit verbunden gefühlt, dass ich meinen Großvater gefragt habe, ob er mir eines kaufen würde“, erinnert sich Yakovlev, der bereits im Alter von sechs Jahren begann, Klavier zu studieren.

„Es war eine große Überraschung für mich, dass die Tasten alle verschiedenen Klänge und Farben hatten. Schon damals habe ich die vielen wunderbaren Dinge verstanden, die man mit diesem Musikinstrument hervorbringen kann“, erzählt der vielfach ausgezeichnete Ausnahmepianist. „Ich versuche mich nicht nur auf die Musik zu konzentrieren, sondern auf die Bilder, die ich mit ihr ausdrücken will. Ich reise viel, wandere in den Bergen und bin generell viel an der freien Luft. Das ist mein großes Geheimnis“, verrät der Mann, der in Rostow am Don das Licht der Welt erblickte.

(es)
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