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Stadtgeflüster: „School of Finance“ feiert das Einjährige

Die Künstlerin Simone van de Loo in ihrer Ausstellung in der „School of Finance“ – flankiert von Nils Stieglitz (links) und Eintracht-Aufsichtsratvorsitzendem Wolfgang Steubing (rechts). Foto: Kammerer, Bernd (Presse- und Wirtschaftsdienst) Die Künstlerin Simone van de Loo in ihrer Ausstellung in der „School of Finance“ – flankiert von Nils Stieglitz (links) und Eintracht-Aufsichtsratvorsitzendem Wolfgang Steubing (rechts).

Ein Jahr ist die „Frankfurt School of Finance“ alt geworden – das galt es zu feiern. Und das tat Präsident Nils Stieglitz mit Freunden, Studenten und Förderern einen Nachmittag lang. Künftig soll jedes Jahr im Herbst eine Fete steigen, kündigt Stieglitz an, „es soll ein Campusfest werden für alle“. Er will damit die Schule auch der Nachbarschaft öffnen. Stieglitz denkt an „Homecoming“-Feste nach US-amerikanischem Vorbild.

Zu Besuchern der ersten Ausgabe zählte Unternehmer Wolfgang Steubing , auch Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt. Er war gekommen, weil bei dieser Gelegenheit das „Steubing Learning Center“ eröffnet wurde. Steubing hatte für den gesamten Ausbau des Campus auf dem Gelände der ehemaligen Oberfinanzdirektion an der Adickesallee eine Million Euro gespendet. Klaus-Peter Müller , bis vor Kurzem Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG, „hatte mich mal gefragt, ob ich mich bei der Frankfurt School of Finance engagieren könnte“, erinnert sich Steubing. Daraufhin machte er sich mit dem Konzept der Schule vertraut. „Das hat mich überzeugt.“ Und so ließ er sich nicht lang bitten und leistete seinen Beitrag. „Ich halte viel davon, junge Menschen zu unterstützen und ich finde, Leute, die sich das leisten können, sollten das auch tun“, so Steubing.

Ihren Beitrag zum Gelingen des Festes leistete auch die Künstlerin Simone van de Loo . Sie hielt den morbiden Leerstand des ausgeweideten Gebäudes der Oberfinanzdirektion vor dessen Abriss in ihren Fotografien fest. 47 Arbeiten sind im alten Trakt zu sehen, dem Präsidialbau, der von dem alten Gebäude erhalten geblieben ist.

Die Ausstellung wird vier Wochen lang gezeigt. Sie erzeugt ihre Spannung, weil sie das Neue dem Alten gegenüberstellt. „Interessant ist der Präsidialbau. Besonders der gläserne Übergang, der in seiner Achse gegen die Hauptgebäude versetzt ist. Für mich bietet er einen fotografischen Ausgangpunkt für eine Gegenüberstellung der Architekturen“, so die Künstlerin. Auch Steubing gefielen die Bilder – so sehr, dass er gleich eines kaufte.

(es)

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