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Eric Lu: Seit jungen Jahren ein begeisterter Klavierspieler

Eric Lu bereitet sich akribisch auf den Wettbewerb vor. Eric Lu bereitet sich akribisch auf den Wettbewerb vor.

In wenigen Wochen spielen sechs Tastenvirtuosen aus aller Welt um den Internationalen Deutschen Pianistenpreis. Der Contest startet am Dienstag, 4. April, mit dem Semifinale in Dr. Hochs Konservatorium und endet mit dem Großen Finale im großen Saal der Alten Oper am Mittwoch, 5. April. Zugleich ist dieses Konzert das erste bei diesem Wettbewerb, das im großen Saal der Alten Oper stattfindet. Doch damit nicht genug, denn es ist auch das offizielle Eröffnungskonzert für die Musikmesse.

Bei diesem Auftritt sind seitens der Veranstalter Handys ausdrücklich erwünscht und erlaubt. Allerdings sollten sie webfähig sein, denn nur so haben die Zuhörer die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen und den Publikumspreis zu vergeben. Zu den sechs Kandidaten, die um den Preis spielen, gehört auch der 19-jährige Eric Lu aus dem Großraum Boston. Die Höhepunkte der vergangenen Spielzeit waren ein Klavierabend in der Carnegie Hall in New York sowie ein Konzert beim 70. Internationalen Chopin-Festival im polnischen Duszniki-Zdrój und in der Beijing Concert Hall in China. Lu hat bereits mit Orchestern wie dem Warsaw National Philharmonic Orchestra, dem Minnesota Orchestra, dem Cincinnati Chamber Orchestra, dem State Youth Orchestra of Armenia und dem Chopin Foundation Orchestra zusammengearbeitet.

Für das Instrument interessierte er sich bereits in jungen Jahren. „Ich habe mich sehr früh in die klassische Musik verliebt, bevor ich mit ungefähr sechs Jahren anfing Klavier zu lernen“, berichtet Lu. „Ich erinnere mich, dass ich es seit jeher liebte Musik zu hören, damals vor allem Mozart. Als ich älter wurde, war es für mich so faszinierend immer mehr und mehr großartige und wunderschöne Werke zu entdecken.“ Dieser Prozess hält bis heute an.

Die Teilnahme beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis ist für ihn wichtig. Das zeigt sich an der Akribie, mit der er dafür arbeitet. „Die Vorbereitungen für einige Werke in meinem Programm begannen bereits vor einiger Zeit. Mit jedem Auftritt konnte ich verschiedene Erfahrungen und Eindrücke über die Einzigartigkeit jedes Stückes gewinnen. Das vielseitige Repertoire ist definitiv sehr schwierig und ich werde mein Bestes geben, um dieses vorzubereiten und zu üben sooft ich kann, um den Werken gerecht zu werden.“ Was er mit dem Preisgeld anstellen wird, weiß Eric Lu noch nicht genau. „Vielleicht spare ich für die Zukunft.“ Sehr weise für einen, der noch nicht mal 20 Jahre alt ist.

(es)
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