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Sie erfüllen kranken Kindern Herzenswünsche

Helfen gern: Roland Koch (l.), Dunja Rajter und Thomas Ranft. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst) Helfen gern: Roland Koch (l.), Dunja Rajter und Thomas Ranft.

Das Motto lautete „Eine Nacht für Kinder.“ Und was war das für eine. Bei der Feier des Vereins „Mainlichtblick“ im 50. Stockwerk des Commerzbankgebäudes. Der Verein, der zum dritten Mal dort feierte, hilft dabei, Wünsche von sehr kranken Kindern und deren Eltern zu erfüllen. Da braucht die kleine Leonie, die an infantiler cerebral Parese leidet, Reittherapiestunden. Da möchte die neunjährige Lena, die ein neues Herz bekommen hat, dass ihre Mutter, die weiter weg wohnt, sie mehr als einmal im Monat besucht. Da braucht der kleine Adrian, der an einer globalen Entwicklungsstörung leidet und dessen Bruder vor Kurzem gestorben ist, ein Therapiedreirad. All das kostet viel Geld, das die Mütter und Väter nicht haben. Da kommt Mainlichtblick ins Spiel. Der Verein hat seit seinem Bestehen 618 Wünsche erfüllt. Im vergangenen Jahr allein 96. Bei der Nacht für Kinder klopften sich die gut 120 Gäste und Gründer Klaus-Jürgen Orth aber nicht tüchtig auf die Schulter, sondern sammelten Spenden. Bei einer Auktion sind rund 80 000 Euro zusammengekommen. Und zwar bei einer Auktion, bei der die Wünsche unter den Hammer kamen. Vor der Auktion sprachen Roland Koch , Hessens ehemaliger Ministerpräsident, Sängerin und Schauspielerin Dunja Rajter sowie Thomas Ranft , Wetterexperte des Hessischen Rundfunks, darüber, warum helfen gut tut – beiden Seiten. „Erst, wenn man sich selbst hilft, kann man anderen helfen“, so Dunja Rajter, die ihre Erfahrungen darüber in ihrem jüngst erschienenen Buch niederschrieb. Koch machte darauf aufmerksam, dass es beim Helfen nicht nur um Geld gehe.

(es)

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