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Stadtgeflüster: Songs über das eigene Leben

Rockmusiker Daniel Wirtz begeistert rund 250 Fans bei der Release-Party seiner neuen Platte „Die fünfte Dimension“. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Rockmusiker Daniel Wirtz begeistert rund 250 Fans bei der Release-Party seiner neuen Platte „Die fünfte Dimension“.

Etwa 250 Menschen haben sich am Freitagabend vor der Abs Bar versammelt, um den die Veröffentlichung des Albums „Die fünfte Dimension“ von Daniel Wirtz zu feiern. Bekannt wurde der Rocksänger in den 1990er-Jahren durch die Band „Sub7even“, vor zehn Jahren startete er seine Solokarriere. Und ist bis heute erfolgreich. „In 25 Minuten waren alle Tickets für die Release-Feier ausverkauft“, sagt Wirtz stolz beim Empfang der Gäste.

Jeder einzelne sei daher ein „Siegertyp“. Trotz des großen Ansturms wird jeder Fan persönlich am Eingang begrüßt. Manche schütteln ihm schüchtern die Hand, andere fragen nach einem Foto. Für den Rockmusiker ist es die erste Party zu einer Plattenveröffentlichung seiner Solokarriere. „So eine Feier ist echt eine außergewöhnliche Art, einen Release zu feiern“, betont Wirtz.

„Heute hole ich mir ein paar Grundreaktionen der Fans“, kündigt der 42-Jährige an. Bevor er das Album vorstellen und ein paar Videos zeigen kann, schnappt er sich daher erstmal ein Bier und widmet sich seinen Gästen.

Neben den 250 Wirtz-Fans hat er Thomas Wißmann eingeladen. Der Executive Producer beim Fernsehsender Vox ist zuständig für die Sendung „Sing meinen Song“, bei der Daniel Wirtz vor zwei Jahren mitwirkte. „Mein Lieblingslied des neuen Albums ist der Titel ,Wer wir waren‘, weil neben dem guten Text die Melodie sehr atypisch und eindringlich ist“, erzählt Wißmann.

Das Album habe er sich schon mehrfach komplett gehört. Wißmanns Fazit: „Es ist großartig.“ Seit vier Jahren kenne er Wirtz jetzt schon und habe in der Zeit natürlich auch seine Musik verfolgt. „Inhaltlich ist er sich treu geblieben, die Musik hat sich weiterentwickelt und ist internationaler geworden“, betont er.

Im großen Saal wird währenddessen „Wirtz-Merchandise“ verkauft, sogar Baby-Strampler können sich die Fans holen. „Ich habe noch nie so gute Resonanz bekommen“, freut sich Daniel. Selbst könne er sich nicht für ein Lieblingslied auf der neuen Platte entscheiden. „Man kann ja auch nicht sagen, welches sein Lieblingskind ist. Ich bringe nur Lieder raus, in denen viel Herz steckt“, betont der 42-Jährige. Alle seine Texte seien autobiografisch – auch die des neuen Albums. „So hört sich mein Leben an. Nur mit meinen Geschichten kann ich auch wirkliche Emotionen rüberbringen“, erzählt Daniel Wirtz.

Ein Überthema habe sein neues Album allerdings nicht. „Ich geh einfach ins Studio und gucke, was dabei rauskommt“, erzählt er. Mit seiner Musik wolle er vor allem Menschen berühren. Und was können die Fans von der nächsten Konzert-Tour erwarten? „Das Beste aus zehn Jahren Wirtz“, berichtet der 42-Jährige. Mit langen Spielzeiten hätte er noch nie ein Problem gehabt. „Ich plane insgesamt etwa zweieinhalb Stunden ein, eine dreiviertel Stunde davon widme ich der neuen Platte“, kündigt der Rocker an.

(kzy)

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