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Stadtgeflüster: Soul-Sänger mit Faible für Chöre

Ein cooler Soul-Sänger mit einem großen Faible für Chor-Musik: Mano Michael. Ein cooler Soul-Sänger mit einem großen Faible für Chor-Musik: Mano Michael.

Er kann singen, er will singen und er wird singen. Allerdings möchte er das nicht allein tun. Soulsänger Mano Michael lässt seine Stimme gern in Gemeinschaft mit anderen ertönen. Deshalb sucht der gebürtige Nigerianer (37) für seinen Auftritt in der Reihe „Soul meets Classic – Mano and Friends“ in der Jahrhunderthalle am 21. September 300 Sängerinnen und Sänger. „Ich habe schon mal in der Jahrhunderthalle gastiert“, erinnert sich Michael, der als Mano Ezoh bekannt wurde und als Halbwüchsiger aus Nigeria zunächst nach Deggendorf gelangte. Dort rief er seinen ersten Chor ins Leben. Daher weiß er, was etliche Leute, die gerne in Chor singen würden, abschreckt: „Viele denken, dass es langweilig ist, in einem Chor zu singen – sie wollen meist lieber etwas Einzigartiges machen.“

Michael war auch schon mit Helene Fischers Freund Florian Silbereisen unterwegs. „Aber ich versuche, dass sich alle Frauen und Männer, die im Chor mitmachen, als Stars fühlen“, schildert er die Intentionen des Projekts, mit dem er durch Deutschland tourt und in Frankfurt, Hannover, Köln, Paderborn und München Halt macht; jedes Mal mit einem anderen Chor. „In Wien treten wir auch auf.“

Michael Mano, auch als „The Emotional Voice“ bekannt, ist nicht nur Musikproduzent und Sänger, sondern auch Weltrekordler. So gelang ihm anno 2011 etwas, was vor ihm niemanden gelungen ist: Er stellte in der Münchener Olympiahalle den größten Gospelchor der Welt auf die Beine mit 1198 Sängern. In Frankfurt soll nun ein hochkarätiges 50-köpfiges Orchester die Sänger unterstützen. Zu hören sind Songs wie „Circle of Life“ aus „König der Löwen“, „We are the world“ oder „Read all about it“.

Doch ohne Fleiß kein Preis und so gilt es für Interessierte, vor dem Auftritt kräftig zu üben. Drei professionelle Workshops bietet Michael an, die insgesamt 30 Stunden dauern. „Wenn wir genug Sänger finden, können wir im April loslegen“, sagt er. „Richtig gut wäre es, wenn wir 300 Sänger zusammenbekommen würden, die gemeinsam mit mir auf der Bühne stehen und Geschichte schreiben“, hofft er. Niemand solle sich scheuen, mitzusingen. Im Gegenteil: „Jeder kann mitmachen“, betont der Soul-Sänger, der ein moderner, schwarzer Gotthilf Fischer werden könnte.

Wer Interesse hat, meldet sich unter dem Stichwort „SmC Frankfurt 201“ mit einer Mail an die Adresse singen@manoezoh.com an. Interessierte können auch eine WhatsApp an die Nummer (0152) 14 09 06 66 mit Angabe der eMail-Adresse und dem Kennwort „SmC Frankfurt 2018“ schicken. (es)

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