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Star gab Kurz-Konzert beim Radio: Sting auf Stippvisite in Frankfurt

And the winner is: Antenne Frankfurt. Der Sender hat bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises am Donnerstag in Hamburg einen Auftritt von Superstar Sting in der "Radio Lotterie" gewonnen.
Ein Sänger, eine Gitarre, ein Mikro: Superstar Sting gab gestern ein kurzes Konzert bei Antenne Frankfurt. Foto: Bernd Kammerer Ein Sänger, eine Gitarre, ein Mikro: Superstar Sting gab gestern ein kurzes Konzert bei Antenne Frankfurt.
Frankfurt. 

Der Brite wurde bei der Gala für sein musikalisches Gesamtwerk geehrt. Deutschlandweit hatten Radiosender die Chance, einen exklusiven Besuch inklusive Gesangseinlage des Sängers zu gewinnen. So kam Sting am Freitag an den Main. Es war das erste Mal überhaupt, dass der Sänger bei einem deutschen Radiosender ein privates Konzert gab.

Im kleinen Funkhaus herrschte große Hektik, erst spät hatte man von dem Blitzbesuch erfahren und noch in der Nacht technische Vorbereitungen getroffen. Am Freitag gegen 14 Uhr traf der Weltstar mit dem ICE aus Hamburg ein. Im schwarzen Van ging es weiter zum Sender im Gallus. Begrüßt wurde Sting unter anderem von Moderator Raoul Helmer , Marketing-Chef Eike Knall und rund 40 Fans, die kurzfristig die Teilnahme an dem Unplugged-Konzert gewonnen hatten. Sogar US-Generalkonsul James W. Herman verließ spontan seinen Schreibtisch, um seinem Musikidol zu lauschen. „Den Song ,Every breath you take‘ atmete ich in meiner Militärzeit in Asien förmlich ein, er ist Teil meiner Jugend“, schwärmte der Diplomat.

Bereits beim Soundcheck zeigte Sting, dass seine rauchige Stimme und der Gitarrengriff unverwechselbar sind. Kaum zu glauben, dass der „Englishman“ seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne steht, so frisch und drahtig wirkt er. Yoga, Meditation und Rockballaden scheinen die richtige Mischung zu sein. Lässig die Beine übereinandergeschlagen, genoss er es sichtlich, im kleinen Kreis aufzutreten. Wie bei allen seinen Konzerten setzte er auf Stimme und nicht auf Show. Vor wenigen Tagen feierte er mit 100 000 Fans seinen 65. Geburtstag. Rund 150 Tage im Jahr sei er auf Reisen, erzählte Gordon Sumner, wie Sting eigentlich heißt.

Beim intimen Senderkonzert hauchte er zwei Songs aus seinem neuen Album, um dann mit seinem Hit „Message in a bottle“ den Gänsehaut-Auftritt abzurunden. Obgleich er dieses Lied bereits hunderte Male gesungen hat, las er die Textzeilen vom Teleprompter ab – sicher ist sicher. So schnell wie der Star gekommen war, so schnell rauschte er weiter. Ein Fan, der eigens drei Stunden mit dem Auto angereist war, ergatterte noch ein Autogramm auf einer Gitarre – dann fuhr der schwarze Van ab Richtung Flughafen. fai

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