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Hassan Annouri möchte eine Konzert-Bar eröffnen. Foto: Bernd Kammerer Hassan Annouri möchte eine Konzert-Bar eröffnen.

Hassan Annouri hatte genug. Nach vier Jahren warf er vergangenen September das Handtuch. Er sagte dem Laden „Legends“, den er vier Jahre lang betrieben hatte, zweieinhalb Jahre davon mit seinen Geschäftspartnern Mo Rahimi und Sadi Sanlav sowie David Gergely und André Lieberberg. Der Mann, der mit dem Technoact Smash den Chart-Erfolg „Nächste Station Konstablerwache“ erschuf, hatte genug. Erst mal.

Denn Annouri ist wieder da. Und er ist kein bisschen Müde. Da gibt es die Radiosendung, die er moderiert, die Musik, die er produziert. Und nun will er auch wieder einen Laden. Am liebsten mitten in der Innenstadt. An einem will und wird der 42-Jährige nichts ändern. „Die Musik ist meine Hauptbeschäftigung. Das bekommen die Leute nicht mit, weil ich auch für andere produziere“, erklärt er. „Das hat mich mein ganzes Leben lang begleitet.“ Momentan werkelt er an einer neuen Platte. „Die soll im September oder Oktober erscheinen.“ Und wenn die auf dem Markt ist, steht für Annouri etwas auf dem Plan, was auch zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört: Konzerte geben. „Das liebe ich.“ Doch das ist Zukunftsmusik.

Konkreter zu fassen, wenn auch noch nicht realisiert, sind zwei andere Projekte Annouris. „Das eine geht in die Richtung wie das ,Legends‘, wobei der Live-Aspekt für mich wichtig ist“, erklärt Annouri. „Ich muss keine Bar und kein Restaurant eröffnen. Wir haben hier in Frankfurt Gastronomen, die das hervorragend machen.“ Es mangele aber an einer Bar, die auch Konzerte anbietet. Das will er ändern. „Das muss jemand machen, der aus dieser Welt kommt“, findet Annouri. „Mir wurden schon Lokale außerhalb Frankfurts angeboten. Das ist nicht meins. Ich gehöre in die Stadt. Jeder, der mich kennt, weiß das. Würde ich wegziehen, dann wäre ich nicht mehr ich. Hier bin ich ich.“

Was ihm im Wege steht ist, „dass das alles unbezahlbar ist“, sagt er. „Ich habe nämlich gemerkt, dass es verdammt schwer ist, eine geeignete Location zu finden.“ Dabei sollte die gar nicht so groß sein. „150 bis 200 Quadratmeter – mehr brauche ich gar nicht.“ Bisher habe sich aber niemand gemeldet, „aber ich hoffe, dass sich das noch ändert“. Es müsste jemand sein, „dem mein Konzept gefällt und der denkt, dass ich und mein Publikum zu ihm und seinen Räumen passen“. Schließlich komme er mit einem „geilen Paket“ daher. „Ich könnte einen solchen Laden relativ gut ins Stadtgepräch bringen“, ist Annouri überzeugt.

Punkten will Annouri nicht nur mit dem Konzept, sondern auch mit der Einrichtung. „Die Idee, die ich habe für den Laden, ist sensationell“, sagt Annouri, der zwar sonst eher der bescheidene Typ ist, den aber die Begeisterung für die eigene Sache mitreißt. Er sagt es so: „Momentan bin ich ein wenig nervös.“

Schließlich wäre die Konzert-Bar sein Traum, sein Baby. Apropos. Sein anderes Konzept ist eher für Babys, denn der 42-Jährige möchte einen Laden für Kinder eröffnen. „Das möchte ich schon seit fünf oder sechs Jahren.“ Aber das ist vorerst eine ganz andere Geschichte.

(es)
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