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Stadtgeflüster: Tanzen, solange es geht

Motsi Mabuse beobachtet die Tanzschritte der Kinder. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Motsi Mabuse beobachtet die Tanzschritte der Kinder.

Das Schönste, was Füße tun können, ist tanzen. Das wusste schon Kermit der Frosch und das weiß auch Motsi Mabuse. Und die Frau, die als Jurorin an der Seite von Joachim Llambi und Jorge González mit der RTL-Sendung „Let’s Dance“ bekannt wurde, lässt sich das Tanzen nicht verbieten. Erst recht nicht während der Schwangerschaft. Gestern schaute sie bei der Turngemeinde Bornheim (TG) vorbei, wo sie mit ihrer Tanzschule zwei Latein-Kurse für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren und ab 13 Jahren anbietet. Zwei ihrer Tanzlehrer bringen den Kleinsten gerade Cha-Cha-Cha bei.

„Ich weiß nicht, wie lange man als werdende Mutter tanzen darf“, sagte Mabuse, die heute ihren 37. Geburtstag feiert. „Ich werde allerdings so lange tanzen, bis der Arzt mir rät, damit aufzuhören.“ Bis vor ein paar Wochen tanzte sie auch noch Show. „Aber das mache ich nicht mehr“, so Motsi Mabuse, die vergangenes Jahr ihrem Evgenij Voznyuk das Jawort gab und mit ihm in Eschborn eine Tanzschule betreibt.

„Man muss auch Sport treiben, wenn man schwanger ist“, sagte die Fachfrau. Und der ideale Sport sei das Tanzen, „weil die Verletzungsgefahr niedrig ist und man viel mit Musik macht“, erzählte sie. Im Bauch hörten die Kinder mit. Das Geschlecht des Kindes verrät sie nicht, ebensowenig, in welchem Monat sie ist. „Ich sage nichts zur Schwangerschaft.“ Dass sie mit Kindern gut kann, das zeigte sie gestern bei der TG. Ursprünglich hatte sie sich vorgenommen, nicht mitzumachen. Aber irgendwann war sie nicht mehr zu halten, ging zu ihren Tanzlehrern und half ihnen beim Unterricht. „Wenn wir tanzen, sind wir wie rohe Nudeln“, erklärte sie den jungen Teilnehmern, warum es wichtig ist, beim Tanzen die richtige Haltung zu bewahren.

(es)

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