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Stadtgeflüster: Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ wird 35 Jahre alt

Happy Birthday: Mimi Fiedler und Fernsehproduzent Otto Steiner schneiden den Kuchen zum 35. Geburtstag des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“ an. Foto: BERND KAMMERER (.) Happy Birthday: Mimi Fiedler und Fernsehproduzent Otto Steiner schneiden den Kuchen zum 35. Geburtstag des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“ an.

Der Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ wird 35 Jahre alt, und das gilt es zu feiern. Und zwar das ganze Jahr lang. Gestern, sozusagen zum Auftakt des Jubeljahres, stellten die beiden neuen Botschafter dieses Vereins sich vor: Mimin Mimi Fiedler und der neue Mann an ihrer Seite, Fernsehproduzent Otto Steiner .

Im Winter besuchte das Paar zusammen die Krebsstation in der Universitätsklinik. Was sie dort sahen und erlebten, beeindruckte die beiden, die zusammen fünf Kinder haben – er hat vier. „Keiner weiß, was betroffene Eltern an Stärke und Energie aufbringen müssen, um diese schwere Zeit zu überstehen“, so Otto Steiner. „Für uns seid ihr wahre Helden“, stellt Steiner klar und meint damit alle: Kinder, Eltern, Ärzte, Schwestern und die Verantwortlichen beim Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“. „Aus diesem Grund „ist es für uns keine Frage, sondern eine große Ehre, Botschafter zu sein“.

„Wir waren überwältigt davon, wie mutig und auch wie gut gelaunt die Mädchen und Jungen auf der Station waren“, berichtet Otto Steiner, der Geschäftsführer der Constantin Entertainment GmbH ist. Als Produzent ist er verantwortlich für Comedy- und Dokutainment-Formate wie „Shopping Queen“, das bei VOX zu sehen ist, oder „Frauentausch“, das bei RTL 2 läuft.

„Wir wollen euch mit allem, was wir haben, unterstützen“, versichern beide. Und Mimi Fiedler, die auch bei der Fernsehserie „Rabenmütter“ mitspielt, fügt hinzu: „Am liebsten mit Geld.“ Das Paar möchte damit anfangen, ein Spielzimmer zu gestalten. „Ihr könnt uns beim Wort nehmen, wir sind für euch da.“ Sie setzen sich für diesen Verein ein, der einst von betroffenen Eltern gegründet wurde, obwohl ihnen und ihren Kindern ein solches tragisches Schicksal erspart blieb. Allerdings wurde Mimi Fiedlers Familie nicht von Krankheiten verschont.

„Meine Schwester kam sehr krank zur Welt“, berichtet die Schauspielerin, die aus dem Stuttgarter „Tatort“ bekannt ist und als Miranda Condic-Kadmenovic in Split zur Welt kam. Aus der Zeit, als ihre Schwester erkrankte, kennt sie die Uni-Klinik. „Als Grundschulkind war ich oft in der Uni-Klinik zu Gast“, erinnert sich die Schauspielerin. Auch von einer Krebserkrankung blieb ihre Familie nicht verschont. Bei ihrem Vater wurde vor etwa zehn Jahren Krebs diagnostiziert. „Aber er hat es geschafft, ihn zu besiegen“, freut sich Mimi Fiedler, deren Schwester sich übrigens auch bester Gesundheit erfreut.

In der kultigen ARD-Krimi-Serie „Tatort“ gab sie übrigens die Kriminaltechnikerin Nika Banovic mit Richy Müller und Felix Klare als Ermittlerduo. Doch beim „Tatort“ ist sie nicht mehr. Allerdings erspielte sie bei der Sendung mit ihren Kollegen 40 000 Euro und spendete 10 000 Euro dem Verein.

Mimi Fiedler und Otto Steiner lernten sich im vergangenen Jahr kennen. „Mimi war damals bei Paul Panzers Comedy-Spielabend zu Gast“, erinnert er sich an ihre erste Begegnung im Februar 2017. Aber erst im Herbst kamen sie dann zusammen.

Und sie haben große Pläne. „Er ist es“, sagt Mimi Fiedler freudestrahlend. Aber auch, was den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ betrifft, haben sie viel vor. So soll es nicht nur beim Spielzimmer auf der Station bleiben, sondern sie wollen mehr. „Wir möchten eine Wohltätigkeitsveranstaltung auf die Beine stellen“, erklärt Otto Steiner. Am liebsten soll sie in Frankfurt über die Bühne gehen und am besten vor einer anderen großen Veranstaltung.

So hätte er es auch bei seiner Charity-Veranstaltung am Vorabend der Echo-Preisverleihung gehalten „und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht“. Konkret sieht das so aus, dass Mimi Fiedler und Otto Steiner ein Abendessen mit prominenten Gästen organisieren wollen, bei dem möglichst viele Spenden zugunsten des Vereins zusammenkommen. Da drücken wir aber die Daumen.

(es)

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