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Schaulaufen der Prominenten: Viele Promis beim Hessischen Film- und Kinopreis

Er bringt den Glanz mit in die Alte Oper, den ein solcher Abend braucht. Der österreichische Schauspieler Klaus Maria Brandauer erhält in diesem Jahr auf der Gala anlässlich des Hessischen Film- und Kinopreises den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten Volker Bouffier.
Überzeugt als Magda Wächter im „Tatort“: Barbara Philipp. Bilder > Foto: Angelika Warmuth (dpa) Überzeugt als Magda Wächter im „Tatort“: Barbara Philipp.
Frankfurt. 

Brandauer reiht sich damit ein in eine Liste bedeutender Titelträger, zu denen unter anderem Hannelore Elsner, Suzanne von Borsody, Iris Berben, Hanna Schygulla sowie Michael Gwisdek gehören.

Der 73 Jahre alte Brandauer gehört zu den wenigen Österreichern, die sich auch in Hollywood einen Namen machten. Für seine Rolle des Bror Blixen-Finecke in „Jenseits von Afrika“ wurde er für den Golden Globe und für den Oscar nominiert. Bouffier über Brandauer: „Er ist einer der herausragenden deutschsprachigen Theater- und Filmschauspieler der vergangenen 35 Jahre.“ Und: „Klaus Maria Brandauer hat ein Gesamtkunstwerk geschaffen, vor dem ich mich zutiefst verbeuge.“

Brandauer, der auch als Regisseur bekannt wurde, kommt ganz sicher zur Gala am 21. Oktober in die Mainmetropole, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. „Da gibt es einen Gewährsmann“, scherzt Hans Joachim Mendig , Geschäftsführer der Hessenfilm und Medien GmbH. Er nennt, natürlich, keine Namen.

Dafür fielen gestern bei der Präsentation des Filmpreises davon umso mehr, als es um die Laudatoren und Nominierten dieser Veranstaltung ging, die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai mit dem David Klein Quartett musikalisch begleitet.

So stehen als beste Schauspielerinnen Margarita Broich für ihre Leistungen in den Fernsehfilmen „Tatort – Wendehammer“ und „Aufbruch“, Nicolette Krebitz für ihr Spiel in dem Fernsehfilm „Comeback der Träume“ und Barbara Philipps für ihre Darstellung in „Tatort – Es lebe der Tod“ auf der Liste.

Heino Ferch könnte für seine Arbeit in der Literaturverfilmung „Allmen und Libellen“ die Auszeichnung als bester Schauspieler bekommen. Dann müsste er sich allerdings gegen Wolfram Koch und Nicholas Ofczarek durchsetzen. Das könnte schwer werden, weil besonders Ofczarek im „Tatort – Die Geschichte vom bösen Friedrich“ einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Aber auch Koch glänzte mit seinem Auftritt in „Tatort – Wendehammer“.

Die Spielfilme, die für die hessischen Oscars auf der Liste der besten drei stehen, heißen: „Die Welt der Wunderlichs“, bei dem Dani Levy Regie führte, und der am kommenden Donnerstag ab 20.30 Uhr im Kino Cinema am Rossmarkt zu sehen sein wird – in Anwesenheit des Regisseurs. Außerdem sind Gordian Maugg s Film „Fritz Lang“ nominiert sowie „Jonathan“ von Piotr J. Lewandowski , der am Mittwoch, 5. Oktober, ebenfalls im Cinema gezeigt wird. Anschließend stellen sich die Schauspieler Jannis Niewöhner und Thomas Sarbacher sowie Regisseur Lewandowski den Fragen des Publikums.

Doch nicht nur Spielfilmen winkt beim Hessischen Filmpreis, der in diesem Jahr mit insgesamt 185 000 Euro dotiert ist, eine Auszeichnung. Auch Dokumentarstreifen werden prämiert. So gehen in der Kategorie Dokumentarfilm die drei Streifen „Ghostland – the view of th Ju’/Hoansi“ von Simon Stadler , „Tokat – das Leben schlägt zurück“ von Andrea Stevens sowie „Meine Brüder und Schwestern im Norden“ von Sung-Hyung Cho um den Preis ins Rennen. Cho, die durch ihren Film „Full Metal Village“ bekannt wurde, hat für ihre Dokumentation in diesem Jahr bereits den Preis als bester regionaler Langfilm des Lichter Filmfests erhalten.

Die Liste der zu Ehrenden lässt sich gut lesen und auch die der Laudatoren umfasst interessante Namen. „Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr der Film- und Opernregisseur István Szabó und die Ausnahmeregisseurin Feo Aladag zugesagt haben“, so Hessens Kunstminister Boris Rhein , der der Veranstaltung bereits entgegenfiebert. Moderiert wird die übrigens von Jochen Schrobb , der in der Krimiserie „Polizeiruf 110“ den Rechtsmediziner Dr. Stabroth verkörperte. Auch als Moderator ist der 37-Jährige bekannt, er erhielt schon den Deutschen Filmpreis als bester Entertainer. Schrobb führt durch die Sendung „Promi Big Brother“. Genau der richtige Mann für diesen Abend.

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