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Wenn Müllarbeiter Maßanzug tragen. . .

Hier trägt er seine orangene Arbeitskluft. Hier trägt er seine orangene Arbeitskluft.

Die Aktion „Kleider machen Leute“ von Herrenausstatter Stephan Görner und PR-Fachmann Sven Müller setzt Menschen in Szene, die bei ihrem Job keinen feinen Zwirn tragen, sondern eher Arbeitskluft. Fotograf Nikita Kulikov fotografiert die Damen und Herren in maßgeschneiderten Anzügen der Marke Görner. So entstehen übers Jahr verteilt zwölf Motive. Auf einem davon ist nun Harald Ungerer zu bestaunen. Der Fahrer und Lader bei der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ist dafür zuständig, Sperrmüll abzuholen. Seit 26 Jahren macht er diesen anstrengenden Job schon.

Schwer arbeiten musste Ungerer beim Fotoshooting mit Kulikov für die Kampagne „Kleider machen Leute“ nicht. Görner tauschte Ungerers orangefarbenes FES-Outfit gegen einen blauen Leinenanzug mit Karomuster. Dazu trug der städtische Mitarbeiter ein pinkfarbenes Hemd mit weißem Kragen und Manschetten sowie eine passende pinkfarbene Schleife.

Harald Ungerer gehört zu den zwölf Berufsgruppen, die das Team Görner, Müller und Kulikov in diesem Jahr auswählte, um Menschen vorzustellen, die harte oder gefährliche Arbeiten verrichten. Im Kostüm oder Maßanzug werden sie fotografiert, um Anerkennung, Wertschätzung und Respekt gegenüber diesen Berufsgruppen auszudrücken. Am Samstag, 11. November, werden Ungerer und elf weitere „Amateur-Modelle“ bei der Charity-Gala „Kleider machen Leute“ im Palmengarten Gesellschaftshaus 450 Gästen vorgestellt. Stargast des Abends, bei dem für die Leberecht-Stiftung diese Zeitung gesammelt wird, ist Marianne Rosenberg .

(es)
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