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Oczipka und Chandler im Uhrenland: Wenn Profi-Kicker Patrick Ochs die Post bringt

die anderen sitzen im Warmen und freuen sich über Geschenke: (von links) Bastian Oczipka und Timothy Chandler. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (.) die anderen sitzen im Warmen und freuen sich über Geschenke: (von links) Bastian Oczipka und Timothy Chandler.
Frankfurt. 

Seitdem Mainversand im September Teampartner des FSV Frankfurt geworden ist, haben die Jungs um Abwehrmann Patrick Ochs , der einst bei der Eintracht spielte, nur noch gewonnen und die Abstiegsränge verlassen.

Klar, dass sich die Fußballprofis dafür revanchieren. Und zwar nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. Schwupps verwandelten sie sich und wurden zu Postzustellern für ihren Punktelieferanten. Außerdem gab es für die Mainversand-Mitarbeiter ein FSV-Trikot.

Zwei Stunden lang düsten Ochs und seine Mitspieler Mittelfeldspieler Denis Streker und Yannick Stark , Abwehrspieler Shawn Maurice Barry sowie Torwart Sören Pirson mit den Fahrrädern und den Mitarbeitern durch die Gegend und verteilten die Post.

„Es ist gut zu wissen, wie andere Menschen arbeiten“, findet Patrick Ochs, der zwar viele E-Mails schreibt, auf die Dienste der Post aber nicht verzichten möchte. „Briefe verschicke ich zwar nicht mehr so oft wie früher, aber besonders Dinge, die unterschrieben werden müssen, packe ich dann schon in den Briefumschlag“, so Ochs, der seit gestern auch einen ganz neuen Bezug zum Drahtesel hat. „Mein Sohn hat sein erstes Fahrrad geschenkt bekommen“, so der 32-Jährige. „Jetzt geht es los“, freut sich Ochs schon auf die Radlerei mit seinem Vierjährigen.

Während die FSV-Spieler, die in der dritten Liga unterwegs sind, eine Sondereinheit absolvierten und ihre Muskulatur auf dem Fahrrad trainierten, saßen die erstklassigen Eintracht-Profis Bastian Oczipka und Timothy Chandler beim Juwelier Rüschenbeck an der Börsenstraße. Nein, sie wollen nicht heiraten und suchten keinen Antragsschmuck. Vielmehr erhielten sie je eine Bundesliga-Uhr der Marke Tag Heuer von Piroz Khajehamid , dem Geschäftsführer von Rüschenbeck, und Verena Schellenberger vom Uhrenhersteller Tag Heuer.

Das kommt nicht von ungefähr, tickt die Bundesliga im Takt der Schweizer Marke. „Die beiden sind langjährige Kunden und in ihrer Mannschaft gehören sie zu den Leistungsträgern“, begründen Khajehamid und Schellenberger ihre Entscheidung. Nun sind Oczipka und Chandler auch Träger nobler Uhren.

„Die werde ich sicher öfter tragen – schließlich hat sie ein Eintracht-Armband“, scherzt Chandler, der sonst „nicht so der Uhrenträger“ ist. Obwohl er ein paar besitzt.

Beim Thema Uhr kommen die zwei schnell generell auf die Zeit zu sprechen. Die natürlich viel zu schnell vergeht. „Sie ist das Kostbarste, was wir Menschen haben“, sagen die beiden Fußballer philosophisch.

(es)
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