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Stadtgeflüster: Werbetour mit „extremen Reaktionen“

Regisseur Jan Zabeil (l.) und Schauspieler Alexander Fehling. Die beiden stellten ihren Film im Kino „Harmonie“ vor. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Regisseur Jan Zabeil (l.) und Schauspieler Alexander Fehling. Die beiden stellten ihren Film im Kino „Harmonie“ vor.

Zur Mainmetropole hat er eine ganz besondere Beziehung. Schließlich verkörperte der Schauspieler Alexander Fehling in dem Streifen „Labyrinth des Schweigens“ Johann Radmann. Der Film thematisiert die Vorgeschichte der Auschwitz-Prozesse, die in Frankfurt stattfanden. Und Fehlings Figur basiert auf den drei Staatsanwälten Joachim Kügler, Georg Friedrich Vogel und Gerhard Wiese . Eben jener Wiese, der vor wenigen Wochen für sein Wirken bei diesem Prozess das Bundesverdienstkreuz erhielt.

Nun ist Fehling in einem neuen Film zu sehen: „Drei Zinnen“, der zurzeit bundesweit in den Kinos läuft. Vor kurzem gastierte der 36-jährige Berliner gemeinsam mit Regisseur und Drehbuchautor Jan Zabeil , ebenfalls 36, in der „Harmonie“ in Sachsenhausen. „,Drei Zinnen’ ist die zweite Arbeit, die wir gemeinsam machen“, so Fehling. Und schon nach dem Film „Der Fluss war einst ein Mensch“ war für Fehling klar, dass er wieder mit Zabeil drehen wollte. So kam es zur Kooperation und Idee von „Drei Zinnen“. „Das war nicht klassisch, dass alles schon fertig war, sondern ich kenne die Entwicklung des Stoffes schon sehr lange“, sagt Fehling.

Bis vor einiger Zeit waren sie auf Achse, um für den Film zu werben. „So eine Tour ist eine gute Chance, mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen“, so Regisseur Zabeil, dem bei den verschiedenen Stationen regionale Unterschiede in der Wahrnehmung des Films auffielen. „Es sind oft die extremen Reaktionen, die einen treffen“, erzählt Zabeil, dem auch prompt eine einfällt: „Als ein etwa 30-jähriger Zuschauer zu mir meinte, er sei sein ganzes Leben lang dieser Junge im Film gewesen und habe es nie gemerkt und jetzt habe er ihn gesehen und sei total erschüttert“, berichtet der Regisseur. „Solche Dinge sind schon wertvoll für uns“, meint Zabeil.

Am Jahresanfang heißt es für Alexander Fehling, der vielen auch aus der US-Serie „Homeland“ bekannt sein dürfte, ab nach Wien, wo er in dem Stück „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ spielt. „Zurzeit mache ich eine Mini-Serie, die ,Beat’ heißt und nach dem Theater in Wien steht ein Film auf dem Programm.“

(es)

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