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Stadtgeflüster: Wo die Eintracht die Fastnacht schlägt

Big-City-Beats-Geschäftsführer Bernd Breiter und Gattin Carina. Bilder > Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Big-City-Beats-Geschäftsführer Bernd Breiter und Gattin Carina.
Frankfurt. 

Am Fastnachtssamstag spielt der Club aus der Karnevalshochburg Köln in der Commerzbank-Arena und lässt drei Punkte am Main, verliert deutlich mit 2:4 gegen die Eintracht. Das freut nicht nur die Promis im Vip-Bereich in der Haupttribüne, sondern alle. Auch Sängerin Sabrina Setlur . Die ist mit ihrer guten Freundin, der Künstlerin Diana Catherine Eger ins Stadion gekommen und schaut die Partie der Adlerträger gegen die Geißböcke von den Logenplätzen aus. „Sabrina ist ein Frankfurter Mädchen und ein großer Eintracht-Fan“, sagt Diana Catharine Eger.

Vor allem ist Sabrina Setlur zurzeit wieder zu hören. Sie macht keine Musik, sondern mit Schauspielerin Radost Bokel , bekannt aus dem Film „Momo“, Spieler-Ex-Frau Janina Russ und FFH-Moderatorin Evren Gezer ist sie im neuen Podcast „Abgeschminkt und Unverblümt“ zu hören. Es ist die erste reine Podcast-Produktion von Hit Radio FFH. „Bisher habe ich nur sehr gute Reaktionen gehört“, sagt Sabrina Setlur, die mit Fastnacht nicht viel am Hut hat. So wie Christian Seifert , Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga, Mitglied des Ligavorstands und Vizepräsident des DFB. „Ob ich ein Narr bin, das müssen andere beurteilen, ich kann allerdings sagen, dass ich keinem organisierten Faschingstreiben angehöre“, so Seifert, der sich in puncto Fußball nicht zur Eintracht äußerte – „da bin ich immer neutral, wenn ich im Stadion bin“. Allerdings freute sich seine Tochter sehr, „denn sie ist ein großer Eintracht-Fan“.

Fastnacht, die feiert der ehemalige Hessische Ministerpräsident Roland Koch „auch nur ein wenig, die Eintracht ist mir wichtiger“. Die beiden Herren trafen sich in der Vorstandsloge von Eintracht Frankfurt, wo sie – wie soll es anders sein in solch politisch turbulenten Zeiten – auch über die Große Koalition fachsimpelten. In der Loge verfolgte auch Armin Veh , einst Trainer der Adlerträger, das Spiel an der Seite von Wolfgang Steubing , Aufsichtsratsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Viel zu feiern, wenn auch nicht Fastnacht, haben Carina und Bernd Breiter , die das Spiel von der „Hublot“-Loge aus bejubelten. Für das Ehepaar, das auch Macher des mehrtägigen Festivals „Big City Beats – World Club Dome“ ist, das jährlich weit mehr als 100 000 Fans in die Commerzbank-Arena lockt, ging eine aufregende Woche zu Ende. Schließlich schrieben sie als erster Club der Welt in der Schwerelosigkeit Musikgeschichte.

Ein Zero G Airbus, der sonst wissenschaftlichen Teams und der Europäischen Raumfahrtbehörde (Esa) zum Training vorbehalten ist, wurde zum World Club Dome Zero Gravity in einen Club umgestaltet. Die DJs Steve Aoki und W&W feierten während des 90-minütigen Fluges zusammen mit mehr als 50 Auserwählten, darunter Gewinner aus vielen Ländern der Welt wie Australien, Brasilien, Korea, Indien, Deutschland mit der Macht der Musik in der Schwerelosigkeit. „Es war unbeschreiblich“, sagt Carina Breiter. „Ich war schwerelos, leicht, frei.“ Insgesamt 16 mal 22 Sekunden schwebte sie.

Auf einem Höhenflug befinden sich zurzeit auch die Jungs von Eintracht-Trainer Nico Kovac , bleibt zu hoffen, dass er länger anhält als 16 mal 22 Sekunden.

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