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Woher das Geld für Filmdrehs kommt

Der Produzent und Schauspieler Matthias Schweighöfer ist häufig zu Gast in Frankfurt. Er mag die Stadt als Filmkulisse. Bilder > Foto: Kay Nietfeld (dpa) Der Produzent und Schauspieler Matthias Schweighöfer ist häufig zu Gast in Frankfurt. Er mag die Stadt als Filmkulisse.
Frankfurt. 

Immer noch beeindruckt ist Hans- Joachim Mendig vom „längsten roten Teppich“, der jemals in Deutschland ausgerollt wurde. Der Geschäftsführer der Hessenfilm und Medien GmbH, also der Filmförderung des Landes Hessen, spazierte höchstpersönlich darüber. Das war in Berlin, wo er auch Matthias Schweighöfer getroffen hat.

In der Hauptstadt war Premiere für die sechsteilige Serie „You are Wanted“, die Schweighöfer als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent für den Online-Versandhändler „Amazon“ gedreht hat. Bei der Premiere wurden die ersten beiden Folgen gezeigt – in der zweiten spielt Frankfurt eine herausragende Rolle. Im vergangenen Jahr drehte Schweighöfer für die Serie in der Mainmetropole.

Das freut Mendig. „Ich war doch verblüfft, wie viel man da von Frankfurt sah“, sagt der Filmkenner, der früher selbst Serien wie „Die Kommissarin“, „Ein Fall für zwei“, „Der Kriminalist“ und „Der Staatsanwalt“ produziert hat.

Erstaunt ist Mendig aber vor allem deshalb, weil keine Anfrage für Förderung eingereicht wurde. „Ich nehme an, die hätte Matthias Schweighöfer Dank dieser Hesseneffekte wunderbar erhalten“. Nun können andere auf Unterstützung hoffen, weil die Töpfe bei der Filmförderung gut gefüllt sind. Aber auch jedermanns Liebling Schweighöfer soll nicht leer ausgehen. „Wir haben vereinbart zu versuchen, bei der zweiten Staffel, wenn es denn eine gibt, in Hessen etwas zu machen“, kündigt Mendig an.

Übrigens wurde auch „Conni & Co 2. Das Geheimnis des T-Rex“ von Til Schweiger gefördert. „Nach der Erhöhung der Förderrichtlinien sind wir sehr glücklich und können deutlich mehr machen“, sagt Mendig. „Wir haben ungefähr zehn Millionen wollen was machen.“

Welche Projekt 2017 gefördert werden, stehe noch nicht fest. Im November einigte sich die Jury auf drei Spielfilmprojekte: Das Drama „ Partynation“ der Offenbacher Regisseurin Felicitas Korn mit 510 000 Euro, die Fortsetzung der Kinderkomödie „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ mit Otto Waalkes mit 400 000 Euro und mit 120 000 Euro die schwarzhumorige Tragikomödie „Arthur & Claire“ mit Josef Harder und Hannah Hoekstra .

(es)
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