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Zehn Dirndl fürs zehnte Oktoberfest

Mal kein Bembel, sondern ein Bier-Maßkrug: Sonya Kraus weiß als Botschafterin des Frankfurter Oktoberfestes selbstverständlich genau, welches Getränkebehältnis zum Dirndl passt. Foto: BERNDKAMMERER@GMX.NET (.) Mal kein Bembel, sondern ein Bier-Maßkrug: Sonya Kraus weiß als Botschafterin des Frankfurter Oktoberfestes selbstverständlich genau, welches Getränkebehältnis zum Dirndl passt.

Seit zehn Jahren gibt es das Frankfurter Oktoberfest – zehn Dirndl besitzt Frankfurts Vorzeigemoderatorin Sonya Kraus . Und selbstredend wird sie erneut als Botschafterin der Großveranstaltung (12. September bis 7. Oktober) fungieren, für die bereits jetzt mehr als die Hälfte der Karten verkauft worden sind.

„Ich habe viele Jahre in München gearbeitet“, sagt Kraus, und habe die dort herrschende „Oktoberfest-Hysterie“ kennengelernt: „Da braucht man aber auch mal eine Pause.“ Ihr Ruhebedarf diesbezüglich scheint vorüber, denn sie zählte neulich spaßeshalber ihre Dirndl und beschloss: „Jetzt wird’s wieder Zeit fürs Oktoberfest!“ Klar, dass ihre Wahl auf die Frankfurter Sause im Festzelt Hausmanns fiel. „Vor zehn Jahren war ich durchaus ein wenig kritisch, was diese Veranstaltung betrifft“, gibt die Blondine zu. Sie ist gerade vom Hessentag in Korbach zurückgekehrt, hat dort die bunte Sendung „HR 3 Festival – Die Show“ aufgenommen. Diese wird heute Abend um 22 Uhr ausgestrahlt.

Das Frankfurter Oktoberfest, das wieder auf dem Platz vor der Commerzbank-Arena an der Mörfelder Landstraße über die Bühne gehen wird, ist längst zum Kassenschlager geworden. „Ich bin auch schon inkognito dort gewesen“, verrät Kraus. Sie will „sicher mehrmals“ zur Wiesn-Gaudi gehen, schon allein, um einige ihrer Dirndl auszuführen, denn sie hat einige wirklich ausgefallene Exemplare. Auf jeden Fall wird sie dabei sein, wenn Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) das Fass anstechen wird.

„Sonya Kraus ist die Idealbesetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe“, loben die Macher Patrick und Dennis Hausmann und Kai Mann . „Sie ist nicht nur überaus sympathisch und redegewandt, sondern auch eine waschechte Frankfurterin“, findet das Trio, das jetzt das Programm im „Fleming’s“ vorstellte.

Als das Frankfurter Oktoberfest vor einem Jahrzehnt am Honsell-Dreieck an der Hanauer Landstraße seinen Anfang nahm, sah es zunächst nicht rosig aus. „Wir hatten wahrlich keinen einfachen Start“, erinnert sich Mann. „Es gab Frühschoppen, da war mehr Personal anwesend als Gäste da waren.“ Aber dann habe es sich doch schnell herumgesprochen, dass die Stimmung im Festzelt (darin darf übrigens geraucht werden) immer gut sei. Etwa drei Jahre habe es gedauert, „bis wir richtig Fuß gefasst haben. Und es hätte auch schief gehen können“, sagt Mann. Ist es aber nicht. Im Gegenteil. Seit einigen Jahren ist alles im grünen Bereich, die Zahlen stimmen.

Die Gaudi läuft so gut, dass die drei Macher das Konzept nur minimal verändern. „Wir wollen so gut bleiben, wie wir heute sind und nur hier und da ein bisschen verbessern.“ Die freundlich-familiäre Atmosphäre soll unbedingt erhalten bleiben. Aber schon jetzt freuen sich die Organisatoren auf Erweiterungen wie etwa die sogenannten „Almen“, die es zusätzlich zu den Boxen gibt. Aber eine generelle Vergrößerung der „Wiesn“ komme für sie nicht in Frage.

(es)

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