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Abenteuer auf 3800 Metern

Von Eine Bergbesteigung von Opa und Enkel im fernen Ostafrika ist etwas Besonderes: Knapp drei Wochen waren Axel und Dominik Bug in Tansania unterwegs.
Der Weg von Axel und Dominik Bug war beschwerlich, aber spektakulär – unterwegs kreuzten Giraffen den Weg. Foto: Axel Bug Der Weg von Axel und Dominik Bug war beschwerlich, aber spektakulär – unterwegs kreuzten Giraffen den Weg. Foto: Axel Bug
Gonzenheim/Sabuko. 

So ein Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule ist ja schon aufregend genug. Aber wenn man in der neuen Schule gleich so viel erzählen kann wie Dominik Bug, dann hat man ein ziemlich großes Abenteuer hinter sich.

Der Zehnjährige ist in den Sommerferien gemeinsam mit Opa Axel Bug nach Tansania gereist, wo die beiden nicht nur auf Safari gingen, sondern auch den Gipfel des Little Meru, ein Etappenziel (3820 Meter) auf dem Mount Meru, bestiegen.

Während es für Dominik die erste Reise nach Afrika ist, besucht Axel Bug Tansania bereits zum zweiten Mal: 2007 hatte er den Mount Meru bis zum Gipfel (4566 Meter) bestiegen, der rund 65 Kilometer vom Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, entfernt ist. Außerdem unterhält die katholische Heilig-Kreuz-Gemeinde, in deren Verwaltungsrat Bug aktiv war, seit nunmehr 20 Jahren eine Partnerschaft mit der Pfarrei "Maria, Königin der Apostel" in Sabuko, einem Ort im Norden des Landes. Mit finanzieller Unterstützung aus Gonzenheim konnte dort eine Krankenstation errichtet werden (siehe Text unten).

Im Taunus trainiert

Axel Bug war schon immer ein begeisterter Wanderer: "Alle Berge, die man ohne Steigeisen und Sicherungsseil erwandern kann, sind richtig für mich." Mit gemeinsamen Touren durch den Taunus haben sich Opa und Enkel auf das große Abenteuer in Afrika vorbereitet. Im Gegensatz zu Touren am Feldberg oder Fuchstanz benötigt die elfköpfige Gruppe – drei Wanderer und acht Begleiter – für den Auf- und Abstieg des Little Meru vier Tagesetappen. Zum Schutz vor den Büffeln ist ein Ranger mit dabei.

Bereits am zweiten Tag gibt es einen Grund zum Feiern: Auf der Sattelhütte in 3550 Metern Höhe kann Axel Bug auf seinen 56. Geburtstag anstoßen – stilecht mit Kilimandscharo-Bier. Die weitere Tour verläuft ohne Komplikationen. "Das Atmen fiel mir gar nicht schwer", erinnert sich Dominik Bug, der allerdings Kopfschmerzen aufgrund der Höhe hatte. Doch der beeindruckende Ausblick vom Rhino Point auf 3800 Metern, unmittelbar am Kraterrand, entschädigt für die Strapazen: Am frühen Morgen, noch mit Stirnlampe auf dem Kopf, sehen die Bergsteiger hinter dem Kilimandscharo die Sonne aufgehen. Auf der letzten Etappe des Abstiegs in den Arusha Nationalpark gibt es noch eine Überraschung: Mehrere Giraffen kreuzen den Weg.

Bei der anschließenen Camping-Safari im Lake-Manyara- und Tarangire-Nationalpark bekommen Opa und Enkel viele Tiere auf freier Wildbahn zu Gesicht. Dominik Bug haben es die Raubkatzen angetan: "Besonders gefallen haben mir die Löwenbabys und ein Gepard, der sogar extra für unsere Kameras posiert hat", freut sich der Zehnjährige.

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