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Aus dem Nussknacker wird ein Prinz

Nach der erfolgreichen Aufführung von "Dornröschen" führte die Ballettschule Ecole de danse nun den "Nussknacker" auf. Und auch damit ernteten die Ballerinas reichlich Beifall.
Klara (Eva Schneider) spielt mit dem Nussknacker, einem Geschenk ihres Patenonkels.	Foto: Dorit Lohrmann Klara (Eva Schneider) spielt mit dem Nussknacker, einem Geschenk ihres Patenonkels. Foto: Dorit Lohrmann
Neu-Anspach. 

Raschelnde Röcke, tippelnde Schritte – die ersten "Festgäste" nahmen ihre Plätze auf der Bühne ein. Vor der Bühne blieb in den Sitzreihen des großen Bürgerhaussaals kaum ein Platz frei. Und niemand wird es bereut haben, am Sonntagabend in die Gustav-Heinemann-Straße gekommen zu sein, um die Aufführung des "Nussknackers" zu sehen. Die Eleven der Ballettschule, Erwachsene und viele Kinder, präsentierten hervorragende Unterhaltung.

Die Geschichte entstammt der Feder des Schriftstellers E.T.A. Hoffmann. Sie wurde von Peter Iljitsch Tschaikowski vertont und wird seither besonders in der Weihnachtszeit aufgeführt, passen doch die darin verarbeiteten Fantasien hervorragend zu der festlichen Jahreszeit.

Die Geschichte erzählt von Clara (getanzt von Eva Schneider) und ihrem Patenonkel Drosselmeyer (Magnus Zimmer), der ihr einen Nussknacker schenkt. Dieser (Frank Atzler), einem Spielzeugsoldaten nicht unähnlich, entfacht in Claras Traum gleich eine ganze Schlacht – ein Heer an Nussknackern zieht in den Kampf gegen die Armee des Mäusekönigs (Johanna Pfaudler). Mit Claras Hilfe siegt der Nussknacker, der sich daraufhin in einen Prinzen verwandelt und mit seiner Retterin ins Land der Süßigkeiten zieht. Im Reich der Zuckerfee (Kirsten Embach-Riehl und Nina Hilke) wird sodann ein großes Fest gefeiert, und die Geschichte endet im Zauber von Liebe und Freude.

In der Choreographie von Ballettschulleiterin Carola Jäger gab’s auch für alle Schüler einen Platz, zum Teil als Nebendarsteller in Einzelrollen, zum Teil – wie bei den jüngsten Teilnehmern – als Gruppe, beispielsweise bei den Hoftänzen. Und wer hätte schon die kleinen Spielzeugsoldaten und die Mäuse besser darstellen können als die Kinder? Applaus ernteten am Ende nicht nur die Tänzer, sondern auch Carola Jäger, Frank Atzler und Magnus Zimmer, die für die Kulissen verantwortlich waren.loh

Wer sich fürs Ballett begeistert, kann sich an die Ballettschule "École de danse" unter der Telefonnummer (0 60 81) 95 80 38 wenden. Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.ecole-de-danse.de.

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