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Beim Basketball Vorurteile abgebaut

Zum neunten Mal hatte der Stadtschülerrat in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro ein Basketballturnier für die weiterführenden Schulen organisiert. Und das mit großem Erfolg - in diesem Jahr kämpften so viele Teams um den begehrten Wanderpokal wie nie zuvor.
Beim Basketballturnier der weiterführenden Schulen zählt vor allem die Leidenschaft, miteinander Sport zu treiben. Hier kämpfen Teams der Feldbergschule und der Waldorfschule um den Ball.	Foto: Reichwein Beim Basketballturnier der weiterführenden Schulen zählt vor allem die Leidenschaft, miteinander Sport zu treiben. Hier kämpfen Teams der Feldbergschule und der Waldorfschule um den Ball. Foto: Reichwein
Oberursel. 

Große Aufregung kurz vor Beginn des neunten Basketballturniers des Stadtschülerrates (SSR) am Freitag in der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule. Der Wanderpokal war nicht auffindbar. „Aber es hat sich dann alles geklärt. Der Pokal war noch bei dem Team der Feldbergschule, das letztes Jahr gewonnen hatte“, erzählte Sophia Fammler vom SSR erleichtert.

Ob da jemand den Pokal gleich behalten wollte? Die Mannschaft „No Name Returned“ der Feldbergschule ging jedenfalls ebenso wie das Team der Frankfurt International School als Favorit ins Rennen. Da hatten aber noch acht weitere Teams ein Wörtchen mitzureden. Die Integrierte Gesamtschule Stierstadt (IGS) entsandte drei Mannschaften, das Gymnasium Oberursel (GO) zwei. Je ein Team trat für die Waldorfschule, die Hans-Thoma-Schule und die Erich-Kästner-Schule an. Das Eröffnungsspiel bestritten die „9 Würstchen“ der IGS gegen die „Flying Babos“ des Gymnasiums Oberursel. Schon bei diesem ersten Spiel ging es heiß her, aber das Fairplay wurde nie aus den Augen verloren. Darauf achteten auch die Schiedsrichter von der TSG Oberursel.

Alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß, und der sollte im Vordergrund stehen. „Außerdem wollen wir das Miteinander der verschiedenen Schulen fördern. Vor allem sollen Vorurteile abgebaut werden“, sagte Achim Hasselberg vom Jugendbüro. Denn es war egal, welche Schule die Jugendlichen besuchen und welchen Abschluss sie anstreben. Es zählte nur die Leidenschaft, gemeinsam Sport zu machen.

Für die Vorrunde wurden die zehn Mannschaften in zwei Gruppen aufgeteilt, in denen dann jeder gegen jeden spielte. Die besten vier jeder Gruppe zogen ins Achtelfinale ein. Bis ins Finale kämpften sich „No Name Returned“ der Feldbergschule und die „Ersten“ des GO. Nach zwei Mal fünf Minuten war das Endspiel entschieden: Die Feldbergschule hat ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen können. Dieser Sieg wurde von den zahlreichen Tribünengästen im Anschluss noch lautstark gefeiert. „Diesmal hatten wir so viele Zuschauer wie noch nie“, freute sich Maxi Maier vom SSR.

(Nadine Biersack)
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