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Das große Chaos bleibt Autofahrern erspart

Einige Autofahrer nutzen bereits die überörtlichen Umleitungsstrecken und entlasten so den innerörtlichen Verkehr.
Der Stau in der Eschborner Straße im abendlichen Berufsverkehr war am gestrigen Dienstagabend nicht wesentlich länger als sonst.	Foto: Reichwein Der Stau in der Eschborner Straße im abendlichen Berufsverkehr war am gestrigen Dienstagabend nicht wesentlich länger als sonst. Foto: Reichwein
Steinbach. 

Das große Chaos blieb am Wochenanfang nach Einrichtung der Umleitungsstrecke durch Steinbachs Norden aus, doch müssen Autofahrer, die Steinbach durchqueren, in der Hauptverkehrszeit schon einige Zeit mehr als bisher einplanen – was sich aber noch einspielen kann.

Manch Autofahrer benötigte am Dienstagmorgen etwa eine halbe Stunde, bis er die durch den Steinbacher Norden führende Umleitung hinter sich gebracht hatte. Der Linienbus an der Ecke Obergasse/Staufenstraße stand sogar weit über eine Viertelstunde still, denn eine Frau, die an diesem Engpass falsch parkend die Fahrbahn für den Bus unpassierbar gemacht hatte, musste von der Polizei veranlasst werden, ihren Wagen wegzufahren.

Ungeachtet dessen waren schon am Montag einige Nachbesserungen in die Wege geleitet worden. "Wir mussten feststellen, dass die Einmündung der Staufenstraße in die Kronberger Straße, die wir in Richtung Bahnstraße als abknickende Vorfahrtsstraße ausgewiesen hatten, zur Gefahrenquelle wurde, weil die breite Kronberger Straße dazu verleitet, wie gewohnt in beiden Richtungen geradeaus durchzufahren", sagte Alexander Müller, Leiter der Verkehrsbehörde.

Noch am Montagabend wurden an beiden Seiten der Einmündung Haltelinien auf der Fahrbahn der Kronberger Straße aufgebracht und Stoppschilder aufgestellt. Denn der die Staufenstraße verlassende Verkehr muss hier Vorfahrt haben, damit der Verkehrsfluss aus der Umleitungsstrecke nicht übermäßig ins Stocken gerät. Der Rückstau in der Eschborner Straße war am Dienstagabend nicht wesentlich länger als vor der neuen Verkehrsführung, allerdings war er in der Niederhöchstädter Straße um einiges länger als üblich. Müller glaubt, dass der Aufruf von Hessen Mobil, die in beiden Fahrtrichtungen ausgeschilderte überörtlichen Umleitungsstrecken über Eschborn (L 3005), Kronberg (L 3015) und Oberursel (L 3004) zu nutzen, inzwischen von vielen Autofahrern befolgt wird. Tatsächlich wurde in Kronberg am Montag ein leichter Anstieg des Verkehrsaufkommens im Bereich Sodener Stock registriert (siehe auch Seite 17).new

(Michael Neumann)
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