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Ein rassiges Vollweib

Das Prinzen-Rätsel geht in die zweite Runde. Wer sich hinter dem Fächer verbirgt, ist zwar nicht ganz so einfach zu erraten. Aber wer alle Folgen aufmerksam liest, erhält viele Tipps, um welchen Orscheler "Dickkopf" es sich hier handelt.
Orschels neuer Prinz hat Humor. Und so war es für ihn auch überhaupt keine Frage, in Frauenkleider zu schlüpfen. Dieses schicke Kostüm stammt übrigens vom CV Stierstadt.	Foto: Storch Orschels neuer Prinz hat Humor. Und so war es für ihn auch überhaupt keine Frage, in Frauenkleider zu schlüpfen. Dieses schicke Kostüm stammt übrigens vom CV Stierstadt. Foto: Storch
Oberursel. 

Als Orscheler Prinz braucht man drei Eigenschaften. Erstens sollte man in jeder Lebenslage eine gute Figur machen. Zweitens ist auch Humor unabdingbar und wenn man dann drittens auch noch über sich selbst lachen kann, dann hat man gute Chancen auf das Amt.

Dass unser Gesuchter alle drei Eigenschaften mitbringt, ist unschwer zu sehen. Mit Dirndl und schwarzer Perücke mutiert die künftige Hoheit zum rassigen Vollweib – das Kostüm ist übrigens eine Leihgabe des Männerballetts des CV Stierstadt.

Modelmaße (für eine Frau) hat unser Prinz in spe mit einer Konfektionsgröße 50 und Schuhgröße 41 zwar nicht, aber dafür mehr Präsenz. Selbstbewusst blickt unser Gesuchter in die Kamera und lächelt, dass einem das Herz schmilzt – doch das kann man wegen des Fächers und der Sonnenbrille leider nicht erkennen. Aber vielleicht erkennen Sie ihn ja trotzdem!

Falls es noch nicht Klick gemacht hat, hier noch ein paar Informationen zu unserem "Dirndl-Mädchen": Aufgewachsen ist unser künftiger Royal in der Altstadt. "Geboren wurde ich zwar in einer Klinik in Frankfurt am Main, aber mit fünf Tagen bin ich dann in meine Heimatstadt umgezogen", erzählt er. Schnell war unser Prinz bei den Nachbarn als aufgewecktes Bürschchen bekannt. Seine Frau ist ebenfalls ein echtes Orscheler Mädchen. Beide kennen sich von Kindesbeinen an und haben so manchen Nachmittag miteinander beim Spielen verbracht.

Gefunkt hat es aber erst Jahre später auf der Kerb. 2003 machte er sie schließlich zu seiner Prinzessin. Schnell war klar, für die Trauung kommt eigentlich nur die St.-Ursula-Kirche im Herzen der Altstadt infrage.

Aber unserem künftigen närrischen Regenten war all das immer noch nicht aufregend genug. Nein, schon zwei Jahre später setzte er sich in den Kopf, für seine Frau und sich ein Nest bauen zu wollen – sanieren würde die Sache allerdings besser treffen. Fast alles hat er selbst gemacht, was ihm den hübschen familieninternen Spitznamen "der Stemminator" einbrachte.

"Das wirklich Unglaubliche ist jedoch, dass er einfach alles schafft, was er sich vornimmt", sagt seine Mutter und flüstert hinter vorgehaltener Hand: "Das liegt aber wohl auch an seinem Dickkopf."

Haben Sie ihn erkannt, unseren gesuchten Prinzen? Falls ja, dann schreiben Sie uns eine Postkarte und darauf den Namen und das Stichwort "Prinzen-Rätsel". Die Adresse lautet: Taunus Zeitung, Schwedenpfad 2, 61348 Bad Homburg. Einsendeschluss ist Dienstag, 8. November.

Und das gibt es zu gewinnen: Wie immer werden Karten für die Sitzungen der vier Oberurseler Karneval-Vereine verlost. Als Hauptpreise winken zwei Gutscheine für ein italienisches sowie ein schweizerisches Büfett für je zwei Personen im Hotel Mövenpick sowie ein Mal Brunch für zwei in der Brasserie der Stadthalle.

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