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Eine bunte Reise um die Welt

Von Der Clu-Ge-Hu hat keine Mühen gescheut, sein Publikum zu begeistern und vor allem zu überraschen. Mit Besuch aus der Karnevalshochburg Köln, Fröschen mit Brüsten und einem späten Sommernachtstraum hatte in Weißkirchen wirklich keiner gerechnet...
Ein Blickfang: Die Garde des Clu-Ge-Hu.	Foto: Priedemuth Ein Blickfang: Die Garde des Clu-Ge-Hu. Foto: Priedemuth
Weißkirchen. 

Zugegeben, die Reise um die Welt des Vereins "Club Geselligkeit und Humor Weißkirchen" (Clu-Ge-Hu) kam etwas langsam ins Rollen. Aber erst einmal in Fahrt, gab es bei der Sitzung am Samstag kein Halten mehr.

Adrett und niedlich kamen zu Beginn die Minis mit einem Gardetanz daher. "Mei Geschichte sin all wahr, ich bin der Türmer von St. Ursula", beteuerte anschließend Rolf Bender mit seinem Protokoll. Doch dann ging die Reise um die Welt auch schon los: Erste Station war der Wilde Westen, wo die Midis in ihrem Showtanz als Saloon-Girls in heißen Hotpants und roten Bustiers ordentlich einheizten.

Günther Nutsch fand dann allerdings in diesem Jahr nicht den rechten Draht zum Publikum. Den hatten dann die drei Persönlichkeiten, die anschließend Einzug hielten: Das Kölner Dreigestirn, hervorragend dargestellt von Uwe Eilers als Prinz, Rolf Bender als Jungfrau und Herbert Stenz als Bauer. Gemeinsam mit den Besuchern im Saal intonierten sie Kölner Fastnachts-Klassiker. Zuschauerin Aggi aus Köln, durch die Liebe in Weißkirchen gelandet, strahlte über die Rot und mit Sommersprossen angemalten Wangen und sang jede Zeile mit. Nicht minder bejubelt wurden die Minis, die als Urwaldforscher einen Dschungeltanz boten. Vom Urwaldfieber angesteckt, zeigten später die Showgirls mit bunten Federfächern, Afro-Perücken und in roten Pailletten-Kleidchen eine schwungvolle Choreographie, die ordentlich Stimmung aufkommen ließ.

Zuvor hatten Carina Kohlmann und Markus Weber mit ihrem gut aufeinander abgestimmten Vortrag "Traumreise" die Gäste bereits auf andere Kontinente eingenordet. Schließlich wurde mit den Clubsängern geschunkelt, um nach einer sehr langen Pause das Kinderprinzenpaar Ronja I. und Marius I. sowie Prinz Patrick I. mit Gefolge zu begrüßen.

Ein souverän präsentierter Gardetanz bereitete den Boden für die "Swinging Mothers" mit ihrem späten Sommernachtstraum. In herzallerliebsten Tutus tänzelten sie grazil zur Musik aus "Schwanensee", um im nächsten Moment zu "Macarena" sexy mit dem Hinterteil zu wackeln. Wenn auch der Name "später Sommernachtstraum" etwas verwirrte, die Schwanenmütter kamen bestens an. Anschließend erntete Monika Stenz als Clothilde, die immer alles falsch verstand, danach Lacher.

Hochprofessionell bewiesen danach die Maxis, dass es für einen Thriller nicht unbedingt einen Michael Jackson braucht. Mit ihren authentischen Zombie-Kostümen und einer gelungenen Darbietung hätten sie sofort bei den Tänzern im Video "Thriller" von Jacko mitmachen können. Vom Friedhof ging es in den Zoo, zu dessen Besuch Wortakrobat Thomas Siebenhaar einlud. Da wurde ein Streichelzoo schon mal zum Jurassic Park und Giraffen zu Lokomotiven.

Frösche mit Brüsten gab es jedoch im Zoo keine zu sehen, denn dahinter verbarg sich das Männerballett "Bachstelzen", dessen Tänzer von Fröschen zu Prinzessinnen wurden, die zum "Märchenprinzen" der Ersten Allgemeinen Verunsicherung die robusten Tanzbeine schwangen. "Herrlich", entfuhr es Rotkäppchen und dem bösen Tiger vom Nachbartisch. Nun konnten nur noch die Clubsänger mit Stimmungsliedern die Reise um die Welt gebührend beenden.

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