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Erst ruckeln, dann rasen

Von Das Seifenkistenrennen von TZ, Stadt und Jugendförderverein war auch diesmal ein Renner – und spannend bis zum Schluss.
Viele Zuschauer verfolgten vom Start weg die Seifenkisten, bis diese hinter einer Kurve verschwanden.	Foto: Saltenberger Viele Zuschauer verfolgten vom Start weg die Seifenkisten, bis diese hinter einer Kurve verschwanden. Foto: Saltenberger
Neu-Anspach. 

„Am Anfang ruckeln“, so lautete der Tipp des Tages, und die Fahrer ruckelten, was das Zeug hielt, um in Fahrt zu kommen. Zum Seifenkistenrennen der Taunus Zeitung traten 20 Fahrer an, und 13 Seifenkisten ruckelten von der Startlinie weg und kamen alle ins Ziel – und das bei vier Wertungsläufen.

Schon bei den Probeläufen war ein Favorit dabei: Josua Thorisch aus Wehrheim, der Vorjahressieger. Mit einer 50er Zeit, also 50 Sekunden für die Bergab-Strecke zwischen Rod am Berg und dem Ortsrand von Anspach, hatte man Chancen, im Kampf um die Pokale mitzumischen. Josua hatte im vergangenen Jahr nicht nur das Neu-Anspacher Rennen gewonnen, sondern auch den Klassiker in Oberursel, und in diesem Jahr war er bereits Zweiter bei einem Rennen in Gründau-Lieblos geworden. Beim TZ-Rennen ist der erfahrene und erfolgreiche Fahrer, auf den die Konkurrenz zu achten hatte, seit drei Jahren dabei.

Vor der Mittagspause mit dem Unterhaltungsprogramm sausten die Kisten zum ersten Mal mit Wertung den Hang hinunter. Gleich 15 Fahrer blieben unter einer Minute und sechs sogar unter 55 Sekunden. Mit dabei der Favorit, dahinter mit nur 1,125 Sekunden Rückstand Hendrik Adletha, aber davor war noch einer, und der war vier Zehntel schneller: Joshua Sobotta.

Die schnellen Kisten waren Marke Eigenbau, aber auch „Serienmodelle“ gingen an den Start, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt worden waren. Aber die „Werksfahrer“ waren nicht chancenlos, auch das Ferrari-rote Model der Taunus Zeitung nicht. Benjamin Eid und Phil Buhlmann saßen am Steuer, und Letzter blieb unter 60 Sekunden. Beide hatten die Fahrzeugnummer 13 und auf diesem landete auch Phil und obwohl er im zweiten Durchgang 10 Sekunden schneller war behielt er Platz dreizehn.

Das Spitzentrio aber in vorläufigen Gesamtwertung unverändert aber der Favorit Josua Thorisch fuhr mit 51,12 Sekunden eine neue Bestzeit heraus.

TZ-Mitarbeiter Alexander Schneider und Andreas Burger, Leiter der Usinger TZ-Redaktion, moderierten das Rennen, hielten die Zuschauer über den aktuellen Stand auf dem Laufenden und ließen es bei ihren Ansagen nicht an unterhaltenden Sprüchen fehlen. Unterhaltung war auch in der Mittagspause angesagt, nachdem sich die Rennteams, die Besucher und die Prominenz am Bratwurststand gestärkt hatten. Ein Politiker-Quiz stand auf dem Programm, und das zeigte, dass Politiker nicht nur, wie oft behauptet, Märchen erzählen, sondern auch Märchen lesen. Vor allem Jutta Bruns von den Grünen zeigte sich bei den Märchenfragen sattelfest, während bei den Fragen aus Stadt und Land oft, wie es schien, geraten wurde. Wie viele Bäche hat Neu-Anspach? Usbach, Häuserbach, Heisterbach und Arnsbach, vier also, das ging ja noch, aber den Rest war schon knifflig.

Unterstützung bekamen die Moderatoren von Landrat Ulrich Krebs (CDU), der nach der Pause mit dem ersten Start die weiteren Läufe freigab.

Die Plätze eins bis drei gingen nach vier Läufen schließlich an Joshua Sobotta, Josua Thorisch und Hendrik Adletha. Den Pokal für die weiteste Anreise bekam Joshua Sobotta, als jüngste Teilnehmerin wurde Lara Eul (10 Jahre) ausgezeichnet und als jüngster Teilnehmer Benjamin Eid (7 Jahre).

Bei der Veranstaltung konnte sich die TZ übrigens erneut auf die Stadt Neu-Anspach sowie den Jugendförderverein als Mitausrichter verlassen.

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