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Essen wie in New York

Von Zwei Jahre tüftelten die Geschäftsführer Simon Dekker und Marcus Meye an ihrem Konzept. Jetzt eröffnen sie ihr erstes Restaurant in Bad Homburg. Bei "Take" ist fast alles kompostierbar.
Take ("Nimm") was du willst: Die Geschäftsführer des neuen Restaurants im Horex-Museum, Simon Dekker (li.) und Marcus Meye, und ihr Team freuen sich auf ihre Gäste.	Foto: Jochen Reichwein Take ("Nimm") was du willst: Die Geschäftsführer des neuen Restaurants im Horex-Museum, Simon Dekker (li.) und Marcus Meye, und ihr Team freuen sich auf ihre Gäste. Foto: Jochen Reichwein
Bad Homburg. 

Jeden Mittag öffnen sich unzählige Bürotüren in der Kurstadt und heraus strömen Hunderte wenn nicht gar Tausende Angestellte. Und alle haben das gleiche Ziel: Sie suchen etwas zum Mittagessen. Während man auf der Louisenstraße immerhin noch eine Auswahl hat, wird das im Gewerbegebiet rund ums Landratsamt schon schwieriger. Hat der jeweilige Arbeitgeber keine Kantine, bleibt nur eine Würstchenbude. Das ändert sich mit dem heutigen Tag. Denn heute eröffnet "Take".

Spannend ist diese Neueröffnung allein schon deshalb, weil die System-Gastronomie im Erdgeschoss des Horex-Museums untergebracht ist – und damit mitten im Gewerbegebiet. Rund 8000 Menschen gehen hier zur Arbeit . . .

Aber auch das Konzept ist neu. Die Geschäftsführer Simon Dekker und Marcus Meye bieten nach eigenen Angaben "hochwertiges Fast Food" an. Doch im Gegensatz zu den diversen Burger-Bratern setzen die beiden auf Frische und Qualität. "Schnelles Essen und Qualität schließen sich nämlich nicht aus", sagt Dekker.

In der Welt umgeschaut

Auf das Konzept des Lunchrooms sind sie bei ihren Recherchen in Amsterdam, London und New York gestoßen. Dekker: "Wir haben uns ein wenig in der Welt umgeschaut und sind dann auf dieses Konzept gestoßen." Sämtliche Gerichte werden in der Küche frisch zubereitet und dann in den Kühlschränken oder an der Theke zum direkten Verzehr oder zum Mitnehmen angeboten. Es gibt Sandwiches, Wraps, belegte Baguettes, Suppen, Bagels oder Foccacias. Die Salate kann man sich an einem Büfett individuell zusammenstellen lassen.

Das angebotene Eis stammt von einem Anbieter aus Frankfurt, der ausschließlich mit natürlichen Zutaten arbeitet, das Brot von einem Bäcker aus Oberursel, die puren Fruchtsäfte ohne Zusatzstoffe aus Berlin und die Eistees stammen aus eigener Produktion. Innovativ sind auch die Verpackungen, die samt und sonders kompostierbar sind. Mit der Mülltrennung soll schon im Laden selbst begonnen werden. Speisen, die am Ende des Tages übrig bleiben, werden an ein Kinderheim in Bad Homburg gespendet.

Weitere Shops geplant

Bereits jetzt suchen Dekker und Meye nach einem Ladenlokal in der Innenstadt. Und wenn alles so läuft, wie es sich die beiden Geschäftsführer vorstellen, sind noch weitere Shops geplant. Geöffnet hat "Take" von montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr.

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