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Krankenstation erweitert

Die Tansania-Reise führte Axel Bug und seinen Enkel auch auf die Krankenstation "Ashe Engai", die mit Hilfe der katholischen Gemeinde Heilig Kreuz aufgebaut worden war. Der Assistenzärztin Schwester Asteria übergaben sie 3030 Euro vom Förderkreis für die Unterhaltung der Station.
Auf der Krankenstation Ashe Engai.	Foto: Axel Bug Auf der Krankenstation Ashe Engai. Foto: Axel Bug
Gonzenheim/Sabuko. 

Die Tansania-Reise führte Axel Bug und seinen Enkel auch auf die Krankenstation "Ashe Engai", die mit Hilfe der katholischen Gemeinde Heilig Kreuz aufgebaut worden war. Der Assistenzärztin Schwester Asteria übergaben sie 3030 Euro vom Förderkreis für die Unterhaltung der Station.

Schwester Asteria gehört wie ihre drei Kolleginnen, Schwester Auxilia (Ärztin), Schwester Demetria (Labor) und Schwester Prudensia (Krankenschwester), dem Orden der Usambara-Schwestern an. Ein Erweiterungsbau sei kürzlich fertig geworden, erzählt Bug. In ihm gibt es je ein Zimmer für Frauen, Männer und Kinder, jeweils mit eigenem Waschraum und Toiletten. Die Bau- und Einrichtungskosten betrugen 89 Millionen Tanzania-Shillings, umgerechnet 45 000 Euro. "Hierfür hat sich glücklicherweise ein Unterstützer aus Regensburg gefunden, mit dessen Hilfe auch eine kleine Solaranlage zur Generierung von Strom für Licht, Kühlschrank und Wasserpumpe finanziert werden konnte", so Bug.

Weil "Ashe Engai" getrennte Unterbringung für Frauen, Männer und Kinder bietet, wurde die Krankenstation von der Regierung zum "Health Center" (Ambulanz, Poliklinik) erklärt. Dies hat den Vorteil, dass die Regierung einen Arzt stellen wird, wenn Wohnraum für eine Arztfamilie bereitgestellt werden kann.

In Sabuko denkt man darüber nach, zuerst einen Operationsraum zu schaffen. Es passiert nicht selten, dass es bei der Entbindung zu Problemen kommt und die Schwangere dann für einen Kaiserschnitt über 60 Kilometer ins nächste Krankenhaus nach Moshi gebracht werden muss. Mit einem eigenen OP könnte man solche Eingriffe in Ashe Engai vornehmen.

Unabhängig von der Unterstützung durch Dritte werden die finanziellen Mittel, die der Gonzenheimer Förderkreis der Krankenstation "Ashe Engai" zur Verfügung stellt – pro Jahr sind das laut Bug gut 6000 Euro –, weiterhin für die Deckung der laufenden Kosten für Personal, Arzneimittel, medizinische Geräte, elektrische Energie, Instandhaltung und Renovierung gebraucht und eingesetzt.

"Ashe Engai" ist Massai-Sprache und bedeutet "Danke Gott!" Bug: "In diesem Sinn soll ich den Homburger Spendern die Grüße der Usambara-Schwestern und Priester ausrichten."

Mittlerweile warten in Gonzenheim weitere 1251 Euro für "Ashe Engai". Sie kamen beim jüngsten Benefizkonzert in Heilig Kreuz zusammen.

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