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Mit Alphorn und Plastik-Tolle

Liebeszauber mit Spielkarten in Luftballons: Vergnügliches Programm für zwei Varieté-Abende.
Saskia aus Friedrichsdorf mit Mentalmagier Harry Keaton.	Foto: cg Saskia aus Friedrichsdorf mit Mentalmagier Harry Keaton. Foto: cg
Friedrichsdorf. 

Wenn ein blau und ein rot gewandeter Elvis mit Plastik-Tolle gemeinsam "Rock Around the Clock" von Bill Haley auf zwei Alphörnern spielen, dann kann das nur eins heißen: Im Forum Friedrichsdorf gastiert das Theatro Artistico mit "Viva Varité". Am Samstag und am Sonntagabend füllten die Künstler den großen Saal mit begeisterten Zuschauern. Kurz vor dem Finale legten die beiden Elvisse Max Nix und Willi Wiedernix so richtig los. Dabei hatten sie zuvor mit ihren Sopranblockflöten, der singenden Säge und den Jodel-Einlagen zu den schlimmsten Befürchtungen Anlass gegeben. Das Clown-Duo führte durchs Programm. Und die Gäste amüsierten sich prächtig – obwohl Willi angeblich nur in der Show war, weil er eine Frau suchte.

Schabernack mit Kamm

Zuvor hatte noch ein Conférencier mit den Gästen Schabernack getrieben. Er hatte Kamm und Rücken-Kratz-Löffel dabei und empfahl für Notfälle in Sachen Abendgarderobe die Fleckenschere.

Mentalmagier Harry Keaton in glänzend schwarzem Anzug und rosa Hemd verblüffte seine Assistenten aus dem Publikum. Saskia aus Friedrichsdorf etwa war überzeugt, sie habe mit ihrer Hand in einer weißen Kiste versteckte Weintrauben ertastet. Stattdessen kam aber ein Glas Rotwein zum Vorschein. Und Karina aus Köppern fühlte dort einen Schwamm, wo in Wirklichkeit offenbar ein Stein war – oder war das eine Illusion? Dann zeigte Keaton noch Liebeszauber mit zerrissenen Spielkarten, die in Luftballons steckten. Das machte vor allem den Zuschauern Spaß, die die Ballons zum Platzen bringen mussten. Und dem Pärchen, das sich erstaunlicherweise tatsächlich die beiden richtigen Ballons mit den passenden Kartenhälften ausgesucht hatte, natürlich auch.

Herr Benedikt kam als Dirigent mit Notenpult und ließ sein CYR-Wheel – ein großes Rad – kreisen. Die schöne Gina Althoff balancierte in Rückenlage auf ihren Füßen erst eine große Scheibe, dann eine Holzkiste. Miriam Willems spielte mit gleich fünf Fußbällen gleichzeitig. Und Tigris kam als tätowierter Matrose mit bloßem Oberkörper und verblüffte mit seinen Hulahoop-Reifen-Kunststücken.

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