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Noble Anreise und militante Strategie

Frauen wird ja eine subtile Kriegsführung nachgesagt. Das scheint nicht für Prinzessinnen, besonders nicht für Fassenachtsprinzessinnen, zu gelten.

Frauen wird ja eine subtile Kriegsführung nachgesagt. Das scheint nicht für Prinzessinnen, besonders nicht für Fassenachtsprinzessinnen, zu gelten. Sollte sich Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) am Samstag beim Rathaussturm der Narren Gnade erhofft haben, dann wurde die Hoffnung von Sabine I. und dem Bommersheimer Kinderprinzenpaar zerstört. Sabine I. verfolgte keine andere Strategie als ihre Vorgänger und ließ Kanonen sprechen. Einzig die Art der Anreise war vornehmer als bei den Herren. Sabine fuhr standesgemäß in einem Packard, Baujahr 1928, vor. "Der alte Fritz" vom Kappenclub Niederhöchstadt und die kleine Kanone des Arbeitskreises Karneval Kolping aus Kelkheim feuerten auf die geschlossene Rathaustür. Zuerst konnte der Bürgermeister noch lachen. "Eine Frau auf meinem Sitz, das ist doch wohl ein schlechter Witz!" Allerdings konnte die "Donnerursel", die Kanone des Rathauses, die Gegner nicht mit Konfetti-Regen zum Schweigen bringen. Brum-Nichte Leonie I. hatte es sich in den Kopf gesetzt, den Onkel aus dem Rathaussessel zu schießen: "Onkel Hansi, sei doch schlau, lass uns rein in deinen Bau." Nach zehn Minuten gab’s die Kapitulation. Text: csc/Foto: jr

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